Es war die Rapid Viertelstunde

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Superstar Usain Bolt ist eingelaufen in die Hallen des Neuen Menschen. Das hat die Welt noch nicht gesehen. Mit einem erneuten Fabelweltrekord von 9,58 Sekunden über 100 Meter Sprint, gestern bei der Leichtathletik WM in Berlin, genau ein Jahr nach Peking durchbricht Usain Bolt alle Vorstellungen der Spezies Mensch. Die Welt fragt sich nun: "Wann hebt er ab, dieser Usain Bolt." Die Welt tickt heute anders und wir werden uns daran gewöhnen müssen, daß über Grenzen bisher nur gewähnt - nicht gewußt wurde.


Als der Himmel die Erde berührte, eröffneten die Vier Winde ihre Himmelsrichtungen und die Römer begannen mit dem Straßenbau, um von Rom aus die ganze Welt zu erobern. Heute vor einem Jahr - am 08.08.08 - habe ich Dich angemeldet, ein Motorrad, das zur Legende werden möchte. Du hast mich überrascht!
Gestern waren wir in der Videothek und haben uns einen Film ausgeliehen. Seine Weltpremiere lieferte „Die Stadt der Blinden“ als Eröffnungsfilm in Cannes am 14. Mai 2008 ab. Eine Literaturverfilmung des gleichnamigen Romans von Literatur Nobelpreisträger José Saramago. Die Handlung: In einer nicht genannten Stadt erblinden Menschen urplötzlich und ohne äußere Anzeichen einer Erkrankung. Aus Angst vor einer Epidemie lässt die Regierung die Infizierten in einer leerstehenden psychiatrischen Anstalt unterbringen und unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen bewachen. Als die ganze Stadt bereits erblindet ist, kann nur noch die Frau des Augenarztes sehen und wird zur Anführerin einer Gruppe Blinder im Kampf ums Überleben. Lange galt das Buch als unverfilmbar und José Saramago verweigerte sich strikt einer Verfilmung. Im Wettbewerb um die Goldene Palme blieb der Film letztes Jahr hinter den Erwartungen und ging leer aus. Streckenweise sind wackelige Handlungsmuster aus dem Genre Zombiefilm erkennbar und der sozialkritische Sprengstoff wurde einfach zum zünden vergessen. José Saramago allerdings zeigte sich beglückt und bewegt, als er Blindness, bei den Filmfestival in Cannes, zum ersten Mal sah: «Ich bin über den Film genauso glücklich wie damals beim Schreiben des Buches.» Der Film wurde in Toronto, in Guelph (Ontario), in Montevideo und in São Paulo gedreht.Labels: Filmkritik