Montag, 29. Juni 2009

Confederations Cup 2009

Es war ein Traumfinale, ein Spiel das alles hatte: Tempo, Spannung, Dramatik, Torchancen und Tore! Die USA wird man in Zukunft unter die Fußballnationen reihen müssen und ist spätestens seit gestern kein Fußballzwerg mehr. Die erste Halbzeit dominierte klar die USA und lieferte mit dem 2:0 in der 27. Minute ein Traumtor nach Lehrbuch. Nach der Pause bäumte sich allerdings der Fußballgigant Brasilien auf und schoss die Seleção im Sturmlauf mit 2:3 das dritten Mal zum Confed-Cup Winner. Eine gelungene Generalprobe für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr. (Foto: Tansey Coetzee, Miss Südafrika, stellt den offiziellen Spielball für den Confederations Cup 2009 im Ellis Park von Johannesburg vor - DPA)

Freitag, 26. Juni 2009

Ein Leben im Rampenlicht



Michael Jackson

*

29. August 1958 - 25. Juni 2009
750 Millionen verkaufte Tonträger
seit 1965 auf der Bühne

Dienstag, 23. Juni 2009

Das Mädchen mit den 56 Sternen


Von Null auf ungefähr 311.000 Google Einträge.

Kimberley Vlaeminck (18) aus Belgien hat sich unlängst tätowieren lassen. 56 Sterne im Gesicht sollten es sein. Eigentlich eine Schnapsidee, für Tätowierer Rouslan Toumaniantz allerdings kein Grund für´s Hirneinschalten.

Rouslan Toumaniantz

Kimberleys Vater schäumt vor Wut - mittlerweile diskutiert das belgische Parlament eine Verschärfung der Gesetze. Abgeordnete fordern ein Tätowierverbot für Jugendliche. Das Alter für das Setzen von Tätowierungen soll auf 21 Jahre erhöht werden. Außerdem solle der Gesetzgeber eine zweitägige Bedenkzeit vorschreiben. (Bild: © EPA - Peter Deconinck) mehr

Sonntag, 21. Juni 2009

Sonnenwende






Spitz an der Donau in der Wachau, konnte auch heuer wieder eine imposante Sonnenwendfeier mit Feuerwerk auf die Naturbühne zaubern. Auch das kulinarische Angebot, der Wein und die anschließenden Feierlichkeiten konnten das Publikum von jung bis alt begeistern. Alle Photos hier

Donnerstag, 18. Juni 2009

Im Bann der Bombe

TIME named the Ayatullah Khomeini Man of the Year in 1979
Copyright © www.time.com

Oder warum die Welt Mahmud Ahmadinedschad braucht. Vier bis sechs Monate rechnet man in Israel, bis der Iran die Bombe hat. Die Geschichte der Bombe ist ein Hund. Einer bellt, der andere beißt. Oft geht es mit dem Hund durch und dann bellt er. Vermutlich will ein Hund, wenn er viel Zeit am Zaun verbringt um die Passanten zu begrüßen – einfach nur eine Aufmunternde Geste, Anerkennung und Aufmerksamkeit erwecken. Oft ist so ein Hund viel alleine und bellt gern. So wie im Iran der Präsident, der in den letzten Jahren viel und laut gebellt hat – vornehmlich gegen den Zionistischen Staat an der Mittelmeerküste. Jeder soll sich selbst einen Reim draufmachen. Das Fernsehen und die Weltmedien sind nur zensurierte und inszenierte Showbühnen. Und weil ein Schurkenstaat bellt und das Volk rebelliert, wird Partei bezogen. Niemand bellte am 6. August 1945 – als die erste Atombombe – Little Boy – um 8:15 Uhr Ortszeit in einer Höhe von etwa 600 Metern über der Küstenstadt Hiroshima detonierte. Niemand bellte drei Tage später, am 9. August 1945 – als die zweite Atombombe – Fat Man – um 11:02 Uhr Ortszeit in einer Höhe von etwa 470 Metern über Nagasaki detonierte. Nach dem WK2 folgte der Atomwaffensperrvertrag, den Israel nie unterzeichnete und seit 1967 inoffiziell Atomwaffen besitzt. Genauere Informationen über das israelische Atomwaffenarsenal wurde erstmals 1986 veröffentlicht, als Mordechai Vanunu, ein ehemaliger Techniker des Negev Nuclear Research Center, Fotos und Unterlagen über das israelische Atomprogramm an die Presse weitergab. Basierend auf Vanunus Enthüllungen wurde das israelische Arsenal Anfang der 1990er auf 100 bis 200 Sprengköpfe geschätzt. Andere Schätzungen liegen bei 75 bis 130 Sprengköpfen Ende der 1990er; wieder andere gehen bis zu 400. Auch Indien (seit 1974 im Besitz von Atomwaffen), Pakistan und Nordkorea haben den Atomwaffensperrvertrag nie unterzeichnet und sind dennoch im Besitz von Atomwaffen. Auch Mussawi steht hinter dem iranischen Atomprogramm, will aber die zivilen Zwecke nachweisen. Der Ausgang des iranischen Machtkampfs wird entscheidende Signalwirkung auf den Nahostfriedensprozess haben.

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Freitag, 12. Juni 2009

Science Fiction im Park


Vom 15. bis 20. Juni 2009 - flimmern im Bruno-Kreisky-Park im 5. Bezirk in Wien, Science Fiction Filme über die Leinwand.

Beginn: 21.30 Uhr - freier Eintritt

Die diesjährige Filmauswahl widmet sich dem Thema „Reisen“. Angefangen von Reisen in ferne Welten, über Reisen in fremde Galaxien bis hin zu Zeitreisen sind alle Aspekte dieses Genres vertreten. Gestartet wird kommenden Montag mit Stargate - USA 1994, R: Roland Emmerich, 116 min. mehr

Mittwoch, 10. Juni 2009

Das Ideal

Ja, das möchste:
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn -
aber abends zum Kino hast dus nicht weit.

Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit:

Neun Zimmer - nein, doch lieber zehn!
Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn,
Radio, Zentralheizung, Vakuum,
eine Dienerschaft, gut gezogen und stumm,
eine süße Frau voller Rasse und Verve -
(und eine fürs Wochenend, zur Reserve) -
eine Bibliothek und drumherum
Einsamkeit und Hummelgesumm.

Im Stall: Zwei Ponies, vier Vollbluthengste,
acht Autos, Motorrad - alles lenkste
natürlich selber - das wär ja gelacht!
Und zwischendurch gehst du auf Hochwildjagd.

Ja, und das hab ich ganz vergessen:
Prima Küche - erstes Essen -
alte Weine aus schönem Pokal -
und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal.
Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion.
Und noch ne Million und noch ne Million.
Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit.
Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit.

Ja, das möchste!

Aber, wie das so ist hienieden:
manchmal scheints so, als sei es beschieden
nur pöapö, das irdische Glück.
Immer fehlt dir irgendein Stück.
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;
hast du die Frau, dann fehln dir Moneten -
hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer:
bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher.

Etwas ist immer.
Tröste dich.

Jedes Glück hat einen kleinen Stich.
Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.
Daß einer alles hat:
das ist selten.


Kurt Tucholsky (1927)

Montag, 08. Juni 2009

Die serbische Pleite

Mitten ím Tumult der Europawahl, die europaweit ein überraschendes Ergebnis lieferte, ist ein Traum lautlos umgefallen. Denn auch wenn in Zeiten der Krise die Wirtschaftskompetenzen bei den konservativen Kräften vermutet werden, blieb die Erkenntnis auf der Strecke, dass die konservativen Kräfte die Hauptdrahtzieher dieser Krise waren. Man darf ja nicht glauben, europäische Politik endet an der Biscaya Bucht. Vergessen wird das Ende des österreichischen WM Traums 2010. Die Niederlage in Serbien hat die Pleite besiegelt. Und es war eine bittere, demütigende Niederlage - durch einen erbärmlichen, streitbaren Elfmeter für Serbien zerplatzte der österreichische Traum bereits in der siebten Minute. Und auch wenn die Chancen minimal und nur noch theoretischer Natur waren – werden die restlichen Qualifikationsspiele nun von ermüdetem Interesse geprägt sein. Österreich ist aktuell auf Platz 70 der Weltrangliste und wird sich wahrscheinlich noch weiter verschlechtern. Vor der Euro hatte man die große Chance den heimischen Fußball von Grund auf zu reformieren und auf internationales Niveau zu heben. Ansätze in der Nachwuchsförderung wie z.b. die Hollabrunner Frank Stronach Akademie, sind zur typisch österreichischen Alibiaktion verkommen. Hier werden nicht herausragende Talente gefördert – sondern wie so oft, Freunderlwirtschaft betrieben. Ohne Beziehungen und Kontakte – ist hier wenig auszurichten. Die Euro 2008 war ein sportliches Desaster und alles blieb beim Alten. Die WM Qualifikation ist in den Sand gesetzt – alles bleibt beim Alten. Man fragt sich langsam, wann über den österreichischen Fußball wieder ernsthaft nachgedacht wird. Die Vermutung, unser Land hat bereits resigniert, liegt nahe. Wie immer in Österreich wird dann auf den Wintersport gepocht. Wir sind – bzw. wir sollen eine Skination sein wollen. In Zeiten des Klimawandels stehen Fußballtore allerdings besser da, als schneesichere Pisten – auch wenn die letzte Saison wieder richtig guten Winter hervorzauberte. Und generell gilt ein Gebot, dass in Österreich niemand wahrhaben will. Fußball ist mehr als nur die größte und wichtigste Sportart der Welt. Fußball ist die erfolgreichste weltumspannende Friedensaktion und kann jederzeit einen Vergleich mit dem Zen-Buddhismus standhalten. Es ist eine heilige Pflicht für jedes Land, den Fußball zu fördern und aus der österreichischen Perspektive, muß das Soll Ziel lauten: Erfolgreiche WM und EM Qualifikationen. Wir sind bei Gott keine Weltmeister – aber dass wir uns auf der internationalen Bühne präsentieren können - sollte machbar sein. Es ist höchste Zeit für einen neuen ÖFB. Niemand glaubt mehr daran, daß uns irgendein neuer Trainer zu neuen Horizonten führen könnte. Der ÖFB muss sich komplett neu erfinden und Fußball muß wieder zurück finden - auf alte neue wilde Wiesen.

Mittwoch, 03. Juni 2009

Über den Dächern von Linz


In Linz hat der Höhenrausch begonnen - bis 31. Oktober wird auf sieben Stationen das Dachwandern geübt. Ich war gestern vor Ort - Dienstag geschlossen! Hätte ich mich doch lieber vorher informieren sollen. Ansonsten findet das Spektakel täglich von 11.00 – 22.00 Uhr statt. Somit wird die Redaktion, um diese einmalige Gelegenheit nicht ungenützt verstreichen zu lassen - eine neue Mission Linz starten. Wie immer streng geheim und auf der Jagd nach der optimalen Perspektive. mehr