Mittwoch, 29. April 2009

Schweinegrippe

A/H1N1 - Schweinerei

Sonntag, 12. April 2009

Das Floß

„Es ist zu schaffen!“ – machte er sich Mut und setzte den ersten Fuß auf die Eiswand, tapste herum, fand Halt, suchte mit der Hand weiter und fand einen Griff – zog den zweiten Fuß nach und hantelte sich ganz langsam und mit vollster Konzentration vorwärts. Glücklicherweise war die Eiswand an dieser Stelle bis zur Höhle nicht sehr steil. Manchmal so dachte er, hatte man Glück – noch bevor man es verdiente, doch was ihn erwartete konnte er nicht ahnen. Bald darauf sah er es – die kleine Höhle war eine kleine Bucht. Die Eiswand war zu Ende, er konnte noch ein wenig in die Buchtwand hineinklettern – doch unter seinen Füßen, wenn er hinabblickte, nur wenige Meter – war Wasser. Eisiges kaltes Wasser des Nordatlantiks. Da hing er nun in der Eiswand und versuchte mit langsamen Bewegungen den Kopf nach allen Seiten zu drehen, ohne dabei den Halt zu verlieren, es musste doch hier was zu finden sein – sein Instinkt ließ ihn nicht aufgeben. So schnell wollte er nicht zurück, noch dazu, wohin sollte er zurück ? Die Sonne blendete ihn, alles war so hell und so senkte er den Blick. Die Kraft lies nach, ewig konnte er so nicht hängen bleiben, das war ihm klar. Und dann sah er es. Auf der anderen Seite der Bucht war ein kleines Floß angeschwemmt worden. Es hatte sich in der Bucht verfangen und stieß im Rhythmus der Wellen immerzu an die Eiswand. Doch wie sollte er hinübergelangen, es waren gut und gerne zehn Meter, wenn nicht sogar ein wenig mehr. Und die andere Seite der Bucht war zu steil, um von oben zum Floß zu gelangen. Es gab nur eine einzige Möglichkeit, er musste schwimmen. Er müsste sich die Eiswand hinunter ins kalte Wasser stürzen und zum Floß schwimmen. Die Aprilsonne war stark und wenn er mit dem Floß den Eisberg entlang bis zur Südspitze paddelte, konnte er sich und seine Gewänder den ganzen Tag von der Sonne wärmen lassen und könnte bis zum Abend wieder trocken sein. Schlimmer konnte es nicht werden, dachte er, stieß sich von der Eiswand weg und sprang.

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Samstag, 11. April 2009

Das zweite Siegel bricht

Er konnte es nicht fassen. Baumelte er noch unlängst am Strick und musste seinen Meister in andere Sphären davon segeln sehen – ging es für ihn trotzdem weiter. Die Kathedrale, der Eisberg, der Baum mit den versiegelten Briefen – all das konnte er unmöglich fassen. Und nun auch noch Jack und Rose. Wäre ein Strick in der Nähe gewesen und ein ordentlicher Baum zum aufhängen, ein Tannenbaum ist dafür außerordentlich ungeeignet, er hätte es noch mal getan. Doch wenn er nachdachte, ahnte er was kommen würde – vermutlich würde er auf dem nächsten Eisberg landen. Das einzig richtige erschien ihm Jack und Rose zu vergessen, immerhin hingen noch weitere hundertdreiundvierzig versiegelte Briefe am Baum. Neues Spiel, neues Glück dachte er und riss, beinahe übermütig den nächsten Brief vom Baum und brach das silberne Siegel. Dann las er: „An der Ostseite des Berges wirst Du eine Brücke finden, die Dich sicher ans Ziel führen wird.“ Eine Brücke ? Wo sollte auf diesem gottverdammten Eisberg eine Brücke sein ? er sah wie ein Esel in die Wolken, vielleicht konnten sie ihm das Rätsel lüften, doch ihm blieb gar keine Wahl und so schlenderte er noch einmal am Rand des Eisberges entlang, in der Hoffnung irgendetwas zu finden, doch so viele Runden er auch ging und so oft er auch schimpfte: „Und wo zum Henker ist hier Osten ?“ er fand nichts, keine Brücke, kein Zeichen – nichts! „Es gibt nichts!“ schimpfte er unentwegt und als er schon aufgeben wollte – sah er plötzlich an einer Stelle so etwas wie einen Abstieg. Er sah sich die Sache näher an und tatsächlich, es führte so etwas wie ein Weg, beinahe schon Stufen, den Eisberg hinunter. Er kletterte vorsichtig hinunter, der Weg war nicht ungefährlich und die Stufen waren keine richtigen Stufen – eher wie eine Laune der Natur, doch am Ende dieses waghalsigen Abstiegs, kam er auf einer Art Vorsprung zum stehen. Die Sonne schien ihm mitten ins Gesicht und dann wusste er, es war die Ostseite. Er sah sich um und erkannte einige Meter entfernt eine kleine Höhle. Es war möglich, so dachte er – sich an der Eiswand entlang zu hanteln und bis zur Höhle zu gelangen. Es war möglich!

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Freitag, 10. April 2009

Die Arschkarte

Das Paradoxon der Erlösung

Die größte und wunderbarste Geschichte der Menschheit, verlockt uns zweitausend Jahre später, mit all ihren Widersprüchen und Paradoxien - mit all ihren Unglaublichkeiten, offenen Fragen und Rätseln in der Finsternis, immer wieder zu einfachen Antworten.

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Der verschüttete Tannenbaum

Welches Schiff sollte zu ihm, zu diesen gottverdammten Eisberg unterwegs sein? dachte er, nichtahnend, dass er Schiffe wie sie im Zwanzigsten Jahrhundert auf den Weltmeeren unterwegs waren, nicht kannte - seine Erinnerung endete am Strick vor knapp zweitausend Jahren. Alles was er kannte, war die Kathedrale aus blauem Eis - die nun nur noch ein Haufen Schutt aus blauem Eis war. Eine neue Mission ward ihm gegeben, dass war klar – nicht um seinetwillen, nicht um ihretwillen – sie sollte nur der Wahrheit dienen – soviel sei verraten. Er ging eine Runde am Eisberg, sozusagen die Küste entlang und wenn es auch ein gewaltiger Eisberg war, ein langer Marsch war´s nicht. Er beschloss zurück an den Platz zu gehen, wo vor wenigen Stunden noch die Kathedrale stand, er stellte sich auf den Schutthaufen aus Eis und spürte für eine Sekunde lang - so etwas wie Vertrauen. Er beschloss zu warten und sein Blick verlor sich in der Ferne. Nach einer Weile entdeckte er einen grünen Zweig unter dem Eis hervorblinzeln. „Der Tannenbaum!“ rief er mit einer beinahe schon jubelnden Stimme. Bei dem gewaltigen Blitz und Donner, dem Gewitter und dem Sturm der über ihn fegte, hatte er völlig auf den Tannenbaum vergessen, an dem er noch vor wenigen Stunden die hundertvierundvierzig Briefe zählte. Wie konnte er darauf nur vergessen haben. Sofort machte er sich daran den Baum auszugraben und wenig später stand der Tannenbaum auch schon in voller Pracht und gut befestigt mit allen Briefen ganz oben auf dem Eishaufen. Er stand in einiger Entfernung einfach so da, mit verschränkten Armen, den Kopf zu Seite geneigt und rätselte über sich, den Baum und über die Mission. Er kannte das Siegel, er wusste es war ihm bestimmt es zu öffnen, er hatte es nicht angebracht und es waren auch nicht seine Briefe, aber das silberne Siegel, das erkannte er sofort – noch in der Kathedrale, war für ihn bestimmt. Also warum sollte er warten und worauf ? Ehrfürchtig schritt er den Schutthaufen hinauf zu dem Baum und pflückte den erstbesten Brief. Das silberne Siegel zerbrach und er begann den Brief zu lesen: „Liebe Rose“ stand als Überschrift und er wunderte sich stark, den er nahm an, die Briefe waren für ihn bestimmt, so las er dann am Ende des Briefes: „Dein Jack“ - den Namen des Autors. „Was ist das nun wieder für eine Trottelei ?“ dachte er und las weiter: „Wenn Du diesen Brief liest, bin ich entweder bereits in Kalifornien oder im Atlantik mit dem Schiff abgesoffen – doch das ist eher unwahrscheinlich, da ich ein Ticket Dritter Klasse auf der unsinkbaren Titanic ergattert habe! Ja, ich weiß, es ist unglaublich – aber wahr.“ Er las weiter und konnte dem Inhalt des Briefes nicht folgen und wer zum Henker waren Jack und Rose ?

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Dienstag, 07. April 2009

Preghiere e Passioni

Sie spürte trotz der Ferne das Gewitter, den Donner in ihren Knien und erbebte am ganzen Körper, als sie im Geiste an die unentrinnbare, doch nie schicksalhafte Einsicht der Ewigkeit dachte. Dann flog ihr sanft wie ein Vogel, ein Gedanke - eine Eingebung, beinahe lautlos zu, dass sie zu Boden sank und auf ihren Knien den Kopf zum Himmel hob. Nicht beten wollte sie, das sollten die Frommen wagen – eine tollkühne Idee wollte sie zum Himmel schreien und tat es mit Feuer im Herzen. Dann durchschlug die Erinnerung an ein Zitat ihre Atemlosigkeit: „Wage ich zuviel, wenn ich denke 'Das geht Dich einen Dreck an'?“ (Arno Schmidt). Niemand war an Deck, niemand konnte sie sehen und so kletterte sie unbemerkt die Ankerleinen hinauf und selbst wenn, dachte sie, hatte sie ja ein Ticket erster Klasse. Mit einem Satz sprang sie an Deck und lief sofort auf Steuerbordseite, damit sie vom Hafen niemand sehen konnte. Lässig lehnte sie an der Reling, zündete sich eine Gauloise an - hielt den Blick chevaleresk nach Westen gerichtet und genoss jeden Zug bis zum Sonnenaufgang. Die dunkle Sonnenbrille - wartend auf ihren Einsatz, ruhte lasziv auf ihrer Nase, nichts konnte sie jetzt noch aufhalten, auch er nicht – wo immer er auch sein möge, es war ihr egal. Sie war schließlich nicht irgendwo, sie war in Southampton und in etwas mehr als zweiundsiebzig Stunden würde sie auf der Titanic nach New York fahren.

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Sonntag, 05. April 2009

und dann folgte der Donner…

Als sich die gewaltige Explosion beruhigte und er inmitten all dieser Eisbrocken, in einer Eisruine liegend wieder zu Sinnen kam, bemerkte er, dass er befreit war. Und ein Sturm fegte über ihn hinweg, dass er sich an einem Stück Eis, das früher eine Außenmauer der Kathedrale war, festklammern musste. Er wollte aufstehen, doch der Sturm war gnadenlos und so kämpfte er dagegen an, erhob sich ganz langsam und vorsichtig, als ihn plötzlich der mächtige Donnerschlag - der dem Blitz folgte, wieder auf den Boden drückte. Ihm war, als würde der Himmel zerspringen – ein entsetzliches Getöse brauste mit samt dem Sturm über ihn durch die Morgendämmerung. Er ließ es einfach geschehen und blieb liegen – blieb solange liegen bis sich alles wieder beruhigt hatte. Der Sturm verwandelte sich in einen kräftigen Wind und das Gewitter verstummte. Die Sonne ging auf und die ersten Sonnenstrahlen kitzelten ihn in der Nase, so dass er aufstand und zur Sonne spähte. Er sah ihr lange zu, wie sie sich gemütlich im vollen Umfang auslegte, bevor er seiner eigenen Situation wieder gewahr wurde. „Wo bin ich hier, verdammt noch mal ?“ Diese Frage beschäftigte ihn so sehr, dass er den Platz zu erkunden begann und die Eisruine verließ. Alles rundherum war ebenfalls aus Eis und nachdem er eine Weile gegangen war, kam er an eine Steilküste – zumindest dachte er es für den Moment. Und wie er die Steilküste so entlang wanderte, wurde ihm die Wahrheit immer klarer. Er befand sich auf einem riesigen Eisberg. Die Kathedrale aus blauem Eis stand auf einem kolossalen Eisberg! Er fiel auf die Knie, schlug die Hände ins Gesicht – öffnete sie wieder und hielt sie zum Himmel und wimmerte kläglich: „Was hab ich getan, dass Du mich auf diesen Eisberg verbannst ?“ Dann wurde es still. Nur das Rauschen des Meeres war noch zu hören und der Wind natürlich. Nach einer Weile öffnete sich der Himmel und eine Stimme sprach zu ihm: „...halte durch – ein Schiff wird kommen.“ Er wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass 'sein' Eisberg im Nordatlantik, im April des Jahres Neunzehnhundertzwölf schwamm.

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Donnerstag, 02. April 2009

Wie ein Blitz aus heiterem Himmel

„Es gibt nichts!“ diese Worte brannten sich tief in seine Seele. Er fühlte sich geschlagen, schachmatt und irgendwie tätowiert, von diesen Worten und doch dachte er weiter, dachte darüber hinaus, dachte bis ans Ende der Straße, wollte nicht aufhören darüber nachzudenken – wollte nicht aufhören die Straße entlang zuschlendern und die Melodie dieser Worte zu finden, wollte nicht aufhören über die Möglichkeiten des Nichtdenkens nachzudenken – wollte nicht aufhören über die Möglichkeiten des Weiterdenkens nachzudenken - wollte wissen, was danach kommt, nach dem denken – ob es da noch etwas gab, eine Überraschung, Erleuchtung, ein Schuss, ein Tor, ein Maoam - egal was, nur wissen wollte er es zu gerne und so schlenderte er weiter die Straße entlang. Doch immer wieder kam er zurück zu diesen Worten: „Da war nichts, was sollte auch sein und alles zusammen und überhaupt – es ergab keinen Sinn.“ Ende, finito – ab nach Hause! Ja und nun stand er da mit dieser Erinnerung, festgeklebt an einer Wand aus blauem Eis und begann aufzuhören zu denken, zählte nicht mehr die Briefe mit dem silbernen Siegel am Baum und stand einfach nur so da – die Zunge wie mit Superkleber angeklebt an der Wand aus blauem Eis. Er spürte einen leichten Luftzug durch die Kathedrale ziehen und als er zu lauschen begann, spürte er, dass draußen bereits ein kräftiger Sturm tobte – den man im Inneren der Kathedrale kaum wahrnehmen konnte. Und exakt in dem Augenblick, als er mühsam versuchte den Blick nach oben zu drehen – zur Kuppel, da geschah es. Ein gewaltiger Blitz schlug mit voller Wucht in die Kathedrale ein und sprengte das gesamte Bauwerk in Millionen kleiner Eiswürfeln.

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Mittwoch, 01. April 2009

Der Traum lebt!


Keinen Aprilscherz lieferten heute die Fußballhelden der österreichischen Nationalmannschaft in Klagenfurt vor 23.000 Zuschauern ab. Ein Auftakt nach Wunsch für Trainer Didi Constantini. Österreich besiegt Rumänien 2:1 souverän, mit einer exzellenten Laufleistung, Kampfgeist und einem disziplinierten Spiel. Erwin Hoffer bombt Österreich im großen Traum Südafrika, zumindest theoretisch noch in den Bereich des Möglichen. Noch ist nicht aller Tage Abend und eines ist wieder bewiesen worden: die Moral der Mannschaft ist vorhanden, ein eiserner Wille spürbar und allen Unkenrufen zum Trotz auch der Siegerwille zurückgekehrt. Wenn wir so beherzt weiterspielen, dann ist auch der Weltmeistertitel greifbar!

Das gedopte Land

In Sachen Doping überschlagen sich derzeit in Österreich die Ereignisse und plötzlich ist unser kleines nettes Land im Doping, was z.b. die Schweiz in Sachen Käse ist. Der Vergleich ist natürlich Schwachsinn, aber Sie wissen bestimmt was ich meine, denn so ein kleines Land wie Österreich, dass wenn es seine Berge – die majestätischen Alpen nicht hätte und nicht das Skiwunderland Nr.1 wäre – im Sport eher eine Statistenrolle spielen würde. Und trotzdem gibt´s viele Leute in unserem Land, die gern sportlich durch´s Leben laufen. Und in Österreich ist es eben so, dass wenn das Trockentraining und die Grundübungen abgeschlossen sind – sofort der Größenwahn entfesselt wird. Das ist generell so, von der Putzfrau bis zum Bankdirektor – natürlich sind davon nicht alle betroffen, bestimmt aber eine signifikante Größe, die man nicht unter den Teppich kehren darf. Auch im Hinblick auf die Vergangenheit. Österreich hat spätestens seit Adolf Hitler (aller spätestens jedoch seit Arnold Schwarzenegger) einen Messiaskomplex. Jeder möchte gerne zumindest einmal im Leben die Welt retten, ganz oben stehen und oder ans Kreuz genagelt werden - 'einmal der König der Welt sein!'. Und weil die Welt nicht so einfach zu retten ist und sowieso nicht mehr lange steht – wird getrickst und geschummelt, was das Zeug hält. Und was wir in den letzten Jahren eben immer stärker dokumentieren müssen, auch gedopt! Österreichs Sportler sind randvoll mit unerlaubten Dopingmitteln. Gehen Sie z.b. in eine x-beliebige Apotheke in Österreich – sie werden zu jeder Uhrzeit (also auch Nachts, bei den Nachtapotheken) auf eine Schlange Sportler treffen, die dringend aufrüsten müssen, für den nächsten Wettkampf. Und dabei ist der aktuelle Dopingrausch des Landes nur die Spitze des Eisberges. Gehen Sie in eine x-beliebige Schule in Österreich und sie werden eine Horde Drogendealer rund um die Schule herumlungern sehen, die den Schulkindern Crackpfeifen, Heroin, Kokain und große Mengen an holländischen Designerdrogen verkaufen. Denn früh übt sich, wer ein Meister werden will und deswegen beginnt es in Österreich schon sehr früh in den Schulen, findet dann ihre interne Verfügbarkeit in sämtlichen privaten und öffentlichen Bildungsbetrieben und befruchtet stets das Schaufenster eines Landes: den Sport und Kulturbetrieb. Eine erfreuliche Ausnahme in diesem Dilemma ist die österreichische Fußballnationalmannschaft: die ist sauber und bringt trotzdem immer öfters auch gute Leistung. Die eigentliche Essenz aus dieser Debatte ist sicherlich die Erkenntnis, dass in Österreich die Pharmaindustrie eine überproportionale Machtstellung innehat und mafiöse Strukturen aufweist. Diese wirken weit über das Gesundheitssystem hinaus bis hin zum Spitzensport. Und um wieder einen Ländervergleich zu strapazieren, was in Österreich die Pharmaindustrie ist – ist in Italien die Korruption im Fußball. Aber insgesamt steht Österreich natürlich besser da als Italien - in Sachen Mafia.