Dienstag, 31. März 2009

In God We Trust


Die Hoffnung geht um in Europa, die Hoffnung Amerika.

*

Spes est, quae pascat amorem - Ovid

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Sonntag, 29. März 2009

Die Krise grooved!


Trotz aktuell dramatischer Zahlen (try out OECD eXplorer) bleibt Wirtschaftsminister Mitterlehner in der Pressestunde, Optimismus nicht schuldig. Auch und gerade weil mittlerweile alle Teile der Bevölkerung die Lage registriert haben, lebt die Krise und wir stecken mittendrin. Allemal noch kein Grund, daraus einen Strick zu drehen. Es könnte schlimmer kommen, denken wir doch mal an die Sechziger Jahre – Kuba Krise. Was wenn damals die Geschichte anders ausgegangen wäre ? Und es bleibt ja wirklich eine Binsenweisheit, wo es abwärts geht – geht es auch irgendwann mal wieder aufwärts. Mitterlehner nennt auch österreichische Bereiche, die noch ziemlich immun gegen die Krise sind: Handel, Tourismus und die Bauwirtschaft – nur als Beispiele. Und der Minister schärft den Blick Richtung Asien – gut so, denn Hand auf´s Herz: Österreich ist ein Spuck auf der Landkarte. Wenn das Asien Hoch kommt und nach Europa schwappt – steht Europa eventuell früher wieder auf als Amerika, das astronomische Geldmengen ins System pumpt (wer soll das bezahlen - wer hat das bestellt).
Auf Marketingprobleme der Regierung angesprochen, gesteht der Minister Versäumnisse. Doch wer braucht Marketing, wenn des Gefühl herrscht – die Regierung zieht am gleichen Strang ? Alles andere wäre in Zeiten der Krise: Wahnsinn. Deswegen: lieber Charakter beweisen, als Marketing betreiben.

Fazit: Ziehharmonika raus und durch die Krise dudeln!

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Freitag, 27. März 2009

Die versiegelte Nacht

Sie lag weit entfernt von ihm,
am anderen Ende,
irgendwo im Nirgendwo,
nur das Gebet kreiste still um sie
und Gedanken,
die sie vorher nicht kannte,
zogen sie über die sieben Meere
hinauf zu den sieben Himmeln,
um ganz oben auf der obersten Stufe
aus reinstem Gold zum Stehen zu kommen.

*

Losgelöst von Raum und Zeit überblickte sie alle Menschenzeitalter, überblickte alle vergangenen und kommenden Weltreiche und Kriege. Der Engel konnte unmöglich sie gemeint habe – sie war nur eine einfache Frau. Und doch stand sie auf der obersten Stufe im Angesicht zum Höchsten. In tiefster Demut und Dankbarkeit erwachte sie aus ihrem Gebet und lies den Blick nicht ruhen, ehe er ihr gewahr wurde. Dann schlief sie ein und träumte noch einmal die Verkündigung, so wie sie geschehen ward. Er befand sich in der Kathedrale und rührte sich nicht. Sein Gesicht war an die blaue Eiswand gepresst und durch seinen Atem wurde das Eis klar und durchsichtig – so dass er durch das Eis sehen konnte und auf der anderen Seite der Wand einen Baum erkannte. Ein immergrüner Tannenbaum stand fest verwurzelt im blauem Eis und an seinen Zweigen hingen Briefe. Mit nur einem Blick waren Hundertvierundvierzig Briefe gezählt. Kein Brief mehr und keiner ward weniger gehangen an dem Baum in der Kathedrale aus blauem Eis. Alle Briefe waren mit silbernen Siegeln versehen. Er kannte das Siegel - es war sein eigenes.

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Donnerstag, 26. März 2009

Stromlos im blauem Eis

Er befand sich in einem Raum,
irgendwo im Nirgendwo,
wo es noch Eis gab
und er hatte weder eine stille Ahnung
wie er dort gestrandet war,
noch eine Idee was dort zu suchen sei.

*

Ein Iglu im herkömmlichen Sinn war es nicht, in dem sich der Raum befand – eher eine Kathedrale mit einer Kuppel aus blauem Eis. Gefroren in den Tiefen der Nacht. Er stand genau im Zentrum des Raumes und hatte Durst, doch wie sollte er das Eis zum Schmelzen bringen, ohne Feuer – nicht mal eine Wärmflasche oder einen Wasserkocher hatte er mit dabei. Eine Steckdose war nirgendwo zu finden – der Raum war stromlos. Er stand ganz knapp vor ihr – die Wand aus blauem Eis glitzerte sündlos und er wagte einen Schritt nach vorne. Dann schleckte er mit der Zunge die Eiswand entlang, in der Hoffnung das Eis würde schmelzen, um nicht zu verdursten. Er blieb an der Wand aus blauem Eis mit der Zunge kleben. Festgefroren binnen Sekunden. Alleine im Nirgendwo in einer Kathedrale aus blauem Eis.

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Mittwoch, 25. März 2009

Die Gretchenfrage

Leonardo da Vinci: Verkündigung, um 1472-1475

Die geballte Faust des Volkes richtet sich an Europa. Während Amerika die Zeitenwende Schritt für Schritt, Stein für Stein realisiert, kocht in Europa der Volkszorn auf allen Fronten - die Erkenntnis der Massen, daß die Politik jahrzehntelang den politischen Spielraum auf nationaler Ebene für abnehmend postulierte um 1.) die Wirtschaft zu beflügeln, um als Erntedankfest des Neoliberalismus die Weltwirtschaft, durch unregulierte globale Verstrickungen der Banken an die Wand zu fahren und 2.) die nationalen Interessen zunehmend nach Brüssel zu delegieren, hat nun als Bilanz das Ende der EU-Fahnenstange erreicht. Man wünscht sich wieder starke nationale Politik, Volkssouveränität und Vertrauen. Man wünscht sich wieder Ordnung - den die Ordnung von Politik ist es, daß die Volksvertreter für das Volk da sind und nicht umgekehrt. Nach über hundert Tagen neue Regierung, steht die gemeinsamen Haltung zur EU als Fragezeichen im Raum. Der 7. Juni 2009 wird zur Schicksalswahl Europas und entscheidet über die Zukunft der EU.

Europa: Sein oder Nichtsein ?

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Sonntag, 22. März 2009

Schmieds Fianchetto

Die Schuldebatte legt einen Gang zu. Auf Fragen in der heutigen Pressestunde offenbarte Ministerin Schmied nun endlich vorsichtig, worauf viele schon gewartet haben: die große alte ideologische Vision der Gesamtschule. Die Sozialdemokratie hat den Traum Gesamtschule nie aufgegeben und steckt in der Bildungspolitik immer noch tief im alten Sumpf der Ideologie fest. Versucht wird, mit einem geschickten Fianchetto die Kontrolle über das Zentrum der Bildungspolitik zu gewinnen und gleichzeitig die zwei Hauptakteure ins Gefecht zu schicken:
Die Lehrer und die Schüler - vereint im genialen Schachzug der Ministerin. Die Lehrer sollen wegen Budgetlage, Krise und natürlichen Reformbestrebungen für ein notwendiges Relaunch in die moralische Zwickmühle genommen werden. Die Schüler sollen als Gewinner dieser Reformbestrebung mit Pisa Fahnen wacheln und das Hohelied der Qualität singen. Kleine Schritte sollen langsam den großen Traum der Gesamtschule realisieren. Wenn an vielen Ecken kleine Baustellen vollendet werden – ist man weiter als mit chronischem Scheitern im großen Wurf Gesamtschule. Eine geschickte Strategie, das Fianchetto – man ist förmlich gezwungen die Baustellen gebührlich zu würdigen.
In Wien gibt es seit 1972 einige Gesamtschulen, die als Schulversuche eingerichtet wurden.
Dieser Schulversuch war ursprünglich auf zehn bis fünfzehn Jahre geplant, 1986 wurde er jedoch auf unbestimmte Zeit verlängert.

Rückblende: Otto Glöckel gilt immer noch in sozialdemokratischen Zirkeln als Messlatte in Sachen Bildungspolitik. Er war erster Unterrichtsminister (Unterstaatssekretär für Unterricht) der Ersten österreichischen Republik von April 1919 bis Oktober 1920. Sein Ziel war unter anderem die Demokratisierung der Schule durch organisatorische und inhaltliche Mitbestimmung der Lehrer, Eltern und Schüler und eine Abkehr von der reinen Lernschule („Drillschule“). Er gründete etwa die Bundeserziehungsanstalten. In seinem Erlass vom 22. April 1919 ermöglichte er Frauen den freien Zugang zu den Universitäten. Er förderte die Schönbrunner Erzieherschule und ernannte den Bildungsreformer Wilhelm Jerusalem 1919 zum außerordentlichen und 1923 zum ordentlichen Professor für Philosophie an der Universität Wien.

Besondere Bedeutung hat auch der sogenannte Glöckel-Erlass, in dem die verpflichtende Beteiligung der Schüler am Religionsunterricht sowie das tägliche Schulgebet abgeschafft wurden.
(Links im Bild: Leo Tolstoj)

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Freitag, 20. März 2009

Amerikanischer Frühling


Die Welt schreibt Geschichte – jeden Tag, ein Kapitel. In den Tagen der Krise ganz besonders. Wenn sich die Welt versilbert – muss sich Amerika vergolden. Das war schon immer so. Amerika auf Goldkurs – der Rest der Welt lernt und brütet noch über Hausaufgaben längst vergangener Tage – verlorener Tage. Wer jetzt nicht handelt, ist erschossen. Der Wind weht aus West und pfeift sein goldenes Lied:

Hisst die Segel, hoch am Wind !

Der Westwind bringt den Frühling...

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Donnerstag, 19. März 2009

Das Geheimnis der Mundharmonika


Die silberblaue Judasflamme
lodert hoch über den Gipfeln
der höchsten Berge.
Hoch über dem Himmelszelt,
taucht sie die Nacht in silberblaues Licht
und schickt den Westwind auf die Reise
zum letzten Duell,
um noch einmal das Lied zu spielen,
das Judaslied.

Im Rückspiegel des letzten Tages
am Ende der Zeit,
steht der kleine Judas im heißen Wüstensand
und trägt auf seinen Schultern,
im silbernen Strick gefangen,
Josef den Zimmermann,
der Vater Jesu.
In seinem Mund steckt
die geheimnisvolle Mundharmonika
des Westwinds.

* * *

Sein Lied hallt als Abgesang der Welt durch die Weiten des Alls und berichtet im letzten Kapitel der Menschheit von Judas, der zum Spielball wurde - im ewigen Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum.

*

„Ist's Josef klar, gibt's ein gutes Honigjahr“. (Bauernregel)

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Sonntag, 15. März 2009

Aufbruch in Silber

Das alte, kolossale, silberne Spinnrad aus fernen silbernen Welten, vom Anbeginn der Zeit, griff fahrig und prustend nach dem ewigen Wanderstock, fuchtelte damit tollkühn zwischen den Galaxien umher, schäumte und donnerte seinen Groll lautstark in die Tiefen der Unendlichkeit und brach auf zur Reise in die Zukunft. Am Zeitkorridor angekommen, krachte es mit einem brutalen Satz durch alle Barrieren:

"Der Strick des Judas Iscariot ist ausgesponnen, dreißig Stück Silber ist der Welten Lohn."

Die Dämme brechen – die Sterne zittern, das Himmelsgewölbe erbläht sich gemächlich.

Sanft erwacht der Mut und entzündet sich am Getöse des Spinnrads. Ein Lauffeuer entflammt gierig am Horizont. In den Weiten des Universums nahe der heimatlichen Erde, lodert die Kunde vom neuen Weltenlohn rasch zur hohen, hellen Flamme empor.

Iscariot ist frei! Die Welt verschlingt sich in Silber.

* * *

Das Achte Weltwunder: Die spinnen, die Bayern!

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Donnerstag, 12. März 2009

Schade, Schade – Schokolade!


Kein Eisschlecken mit Sasha Walleczek! Einer meiner Romanhelden ist eine zeitweilige Zumutung und lebt ernährungstechnisch nicht im Idealbereich, man könnte schon mutmaßen er lebt phasenweise ungesund. Deswegen sollte ihn Sasha Walleczek die Leviten lesen und mal gscheit nutricoachen und lifemanagen. Die Redaktion schrieb also Sahsa Walleczek an, um unseren Romanhelden für die 'Iss Dich Fit Welle' anzumelden und durch die Coachtool Maschine zu kurbeln. Doch Sasha will nicht. Die Antwort möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:


Sehr geehrter Herr,
vielen Dank für Ihre Anfrage!


Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Frau Walleczek nicht in Ihrem Roman erwähnt werden will. Wir ersuchen Sie um Ihr Verständnis und verbleiben


mit freundlichen Grüßen


Doch kein Grund zur Verzweiflung liebe Leserinnen und Leser, denn unsere Romanfigur ist nicht der Held der Geschichte und braucht deswegen nicht unbedingt Idealgewicht. Gleichwohl möchte ich eine latente Enttäuschung nicht verhehlen. Sasha Walleczek kümmert sich offensichtlich ausschließlich um reale Personen, die ihre Pfunde gerne auch im Fernsehen präsentieren, um dann via Anschauungstaferln die Detailspezifikationen der Kackwurst zu deuten. Auch nach intensiven Gesprächen ist unsere Romanfigur für solche kulturtechnischen Unschicklichkeiten nicht zu begeistern. Schade! (Bild: Pressefoto - © Copyright ATV)

Mittwoch, 04. März 2009

Die goldenen Schuhe


Als ich gestern Abend, nach einem schweren und harten Arbeitstag nach Hause kam, machte ich erst mal Feuer im Kamin und setzte mich mit einem guten Glas Rotwein und einem ganz besonderen Buch davor um noch ein wenig zu lesen. Es gibt Bücher die eignen sich hervorragend zum einschlafen. Ich saß also so mit meiner Einschlaflektüre vorm knisternden Schwedenofen. Es muß so gegen Mitternacht gewesen sein. Plötzlich erleuchtet draußen der Himmel. Ich dachte zuerst, ein Blitz oder ein Komet hat irgendwo eingeschlagen. Doch es folgte kein Donner, also raus auf den Balkon um nachzusehen, doch nichts - nur der Nachthimmel. Ich las also weiter im Buch. Nach einer Weile hörte ich ein leises, kaum wahrnehmbares Klopfen. Ich horchte – lauschte eindringlicher und folgte dem Geräusch bis zur Quelle. Dann sah ich ihn. Ein bunter Singvogel hockte am Fensterbrett und klopfte mit dem Schnabel gegen die Scheibe. Ich öffnete das Fenster. Er flog herein, kreiste eine Runde im Zimmer und blieb dann auf der Stehlampe hocken. Ich lief zum Kühlschrank, öffnete zwei Dosen Gösser Bier und hielt ihm eine hin. „Du musst mitkommen!“ sprach er unbeeindruckt und deutete auf die goldenen Schuhe, die plötzlich am indischen Teppich lagen. "Zieh die Schuhe an." - ich war baff, glaubte zu träumen und hob sie auf: „ ... 42 !!, woher wusstest Du?“„Wir wissen alles“ und kaum hatte ich die Schuhe angezogen und zugeschnürt, setzte er sich auf meinen Kopf: „Setz noch die Kappe auf.“ – Ich setzte die Kappe auf und er verschwand darunter, es folgte ein schriller Pfiff wie aus einer Schiedsrichterpfeife und plötzlich standen wir auf einem riesigen Fußballfeld. Es war elfmal mal so groß wie ein normales Fußballfeld und von einem mächtigen Wald umkreist. Neben mir stand ein kleiner Junge in silbernen Schuhen: „Ich bin Gustav und jetzt sind wir da.“

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Sonntag, 01. März 2009

Frag doch den Inder


Der sonntägliche Predigttext führt uns heute ans Thema Sanftmut heran. Sanftmut, eine wichtige Tugend großer Herrscher und Könige, kommt in den Seligpreisungen der Bergpredigt vor, wenn wir der Überlieferung glauben.

Peter Handke schrieb über die Angst des Tormanns beim Elfmeter.
Adolf Holl schrieb über die Gründung einer Religion - sein neues Buch.

Angeblich laut Holl, ist Wien ein schweres Pflaster für Religionsgründungen, wegen dem Wein, sagt Holl.

Gratwanderungen

Sind uns wohlbekannt, seit frühesten Kindertagen. Wir erkannten sie schon in den Geschichten unserer Großeltern, in den Spiegelungen erzählter Erinnerung.

So etwas wie Gesellschaft, gibt es nicht – mutmaßte Margaret Thatcher.

Wo wenn nicht in den Gesellschaften, erlebt die Unfreiheit des Gleichgewichts, mehr Aufmerksamkeit ? Erlebt die Freiheit zum Ungleichgewicht, mehr Resonanz.

Kauften wir einst ein Stück Brot, kaufen wir noch morgen ein Stück Brot.
Kauften wir einst ein Stück Fisch, kaufen wir morgen noch ein Stück Fisch.
Kauften wir einst ein Stück Fleisch, so kaufen wir morgen ein Stück Fleisch.

Wir tranken Wein und wurden klein,
im Gemüt wie ein Kind,
wir spielten mit bunten Fahnen im Wind,
und fragten nicht lange nach dem großen Sinn.

Geschehe was geschehe und werde was wird. Sind mit den Dingen die Sinne verflogen, sind mit den Dingen die Träume verloren ?

Nein, Adolf Holl irrt wenn er sagt, Religion steht außerhalb der Vernunft und ist ein Geschwister von Wahnsinn. Auch wenn schon viele wahnsinnig geworden sind, die sich mit Religion beschäftigt haben. Ja, Adolf Holl hat recht, wenn er konsequent Opposition zum Vatikan bezieht und seine Wahrnehmung postuliert, seine Sicht auf den Herrn verkündet. Beides ist richtig und wichtig. Das eine bedingt das andere. Wenn die Brandung nicht an den Felsen schäumt, was wäre dann der Fels ?

Die Wahrheit bleibt wahr, mit und oder ohne Religion. Die Wahrheit ist der Fels, oder ein Einhorn, oder ein Stofftier mit Mütze, oder ein Berg, eine Blume, ein Murmeltier, ein Schiff, ein Haus am Meer. Alles ist wahr – wenn´s wahr ist.

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