Die armen Lehrer
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(Anm. d. Redaktion: der folgende Dialog wurde zum leichteren Verständnis aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt).Labels: Skiurlaub
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Gerhard Maria Wagner hat es getan. Er hat sich dem Willen des Volkes gebeugt und pfeift auf den Posten des Weihbischofs von Linz. Amtsverzicht. Wieder gab es eine Im Zentrum Sendung im Zeichen der Kirchenkrise. Und gleich vorweg, um es auch unmissverständlich auf den Punkt zu bringen. Die Kirche ist, kann und darf keine Demokratie sein und werden. Christof T. Zellenberg hat es auf den Punkt gebracht. Jene die sich eine andere Kirche wünschen, vergessen, dass es diese Kirche bereits gibt. Es gibt die Kirche wo Frauen predigen dürfen, wo Priester heiraten und Kinder haben dürfen, wo vieles sehr demokratisch und sehr politisch entschieden wird, wo es keinen Oberhirten gibt, wo es Traubensaft zur Kommunion gibt, damit Kinder auch mitmachen können. Diese Kirche ist vorhanden und nennt sich evangelische Kirche. Sie ist selbst in viele tausende und abertausende Kirchen zersplittert (wenn man die USA dazurechnet) und gibt sich selbst sehr liberal, demokratisch und weltoffen. Eines hab ich mit Zellenberg gemeinsam, wir waren beide mal evangelisch und ich hab die Tendenzen innerhalb der katholischen Kirche nie verstanden, die alles umdrehen möchten. Man kann doch übertreten. Wenn ich ein blaues Auto möchte, kauf ich mir dann ein rotes Auto und spritze es blau um ? Beide Kirchen haben ihren Weg und kennt man die Geschichte, besonders die irische Geschichte, sollte man es tunlichst unterlassen diese zwei Kirchen gegeneinander aufzureiben. Jeder kann sich aussuchen welche Kirche ihm näher steht. Mir ging es genau wie Zellenberg, besonders in Österreich, wo die evangelische Kirche kaum vorhanden ist, hat mich immer die kath. Kirche angezogen, auch wenn ich nicht eingetreten bin, so bin ich doch aus der evangelischen Kirche ausgetreten und fühle mich als konfessionsloser Christ, als Glaubenschrist oder wenn sie so wollen als Heidenchrist. Doch würde ich heute in eine Kirche eintreten müssen, es wäre die katholische Kirche. Eben weil es einen Oberhirten gibt und die katholische Kirche die Weltkirche ist. Wer jemals in Rom war und den päpstlichen Ostersegen empfangen hat, wer einmal im Petersdom war, der weiß was ich meine, den Unterschied. Wenn ich eine Jacke will, kauf ich dann einen Mantel und schneide die Hälfte weg ? Warum sollten wir die katholische Kirche beschneiden und demokratisieren wollen ? Der Staat hat demokratisch zu sein, weil uns bis jetzt noch kein besseres System eingefallen ist. Die Kirche und hier irrt Zellenberg, ist nicht die Stellvertretung Christi. Petrus ist der Fels auf dem Jesus seine Kirche baute, demnach ist der Papst nicht der Stellvertreter Christi, sondern der Nachfolger Petrus. Apostel Petrus war der erste Papst, der erste Bischof von Rom, als Stellvertreter Christi, dass ist wohl wahr. Doch der nächste Papst war schon der Nachfolger Petrus. Wahrlich ein kleiner aber nicht unbedeutender Unterschied. Denn Petrus ist vom Herrn dazu erwählt worden und hat die Kirche auf Fels gebaut und dort ruht sie, in katholischer Ruhe. Somit gibt es in der Kirche kein politisches Rechts und Links – die Kirche steht weder über dem Staat noch daneben, sondern stellt eine Institution dar, die der Welt entsagt. Oder soll einer Papst werden und das als Job verstehen und dann um 16 Uhr nach Hause gehen und mit Frau und Kindern spielen ? Papst sein ist kein Honigschlecken und kann nicht als Karriere, als Job und die Kirche nicht als Unternehmen gesehen werden. Sind wir froh, dass wir Päpste haben die richtige Theologen sind. Sind wir froh, dass es noch Menschen gibt, die Papst werden wollen. Es schafft Entschleunigung, Orientierung und gibt Ruhe. Einen Nachfolger des Apostel Petrus in Rom zu haben, ist wahrlich eine schöne Sache. (Bild: wikipedia.org)Labels: Kirche
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Warum Frauen Blumen lieben, ist leicht erklärt. Sie identifizieren sich mit Blumen. Weil Blumen nett anzusehen sind und duften. Schenkt ein Mann einer Frau bei der ersten Verabredung rote Rosen, weiß sie sofort wo das nächste Taxi fährt. Es ist dann alles gesagt. Sie will die Blumen dann möglichst rasch ins Wasser stellen. Frauen sind ja abergläubisch, gäbe es keine Frauen, gäbe es keinen Aberglauben. Aber gäbe es keinen Aberglauben, es gäbe trotzdem Frauen. Die Blumen sollen unbeschadet daheim ankommen und möglichst lange blühen. Deswegen ruft sie sofort ein Taxi, wenn sie Blumen bekommt. Ich bin ja zum Glück kein spießgeselliger Rosenkavalier und schenke lieber Schokolade, oder eine Flasche Rum. Blumenwiesen mag ich schon und bin dann eher der Wanderer und Picknicker und führe die Frau zur Blumenwiese, mit der Flasche Rum. Wenn Blumen daheim herumstehen, tun sie mir immer leid, vergleichbar mit einem Hund in der Wohnung. Man sollte aber Hunde nicht mit Blumen vergleichen. Eine Schildkröte z.b. braucht viel Auslauf, wenn die Schildkröte als Haustier gehalten wird, entwickelt das Tier eine Depression und leidet womöglich bei Vollmond unter Suizidgedanken. Genauso ist es mit Blumen daheim in der Vase. Sie sind lieber draußen auf der Blumenwiese und warten, dass ein netter Schmetterling vorbeifliegt und ihnen eine Geschichte erzählt. Frauen sind da ganz ähnlich gestrickt. Gerne hören sie, während ihrer Lieblingsserie im TV, die brutalen Businessstorys aus dem harten Arbeitsleben. Oder Politisches, ebenso. Wie Mann die Welt retten wird mit der richtigen politischen Idee. Frauen hören eben gerne zu und denken mit, damit macht man ihnen mehr Freude als mit einem Strauß bunter Blumen. (Bild: photocase.de)
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Zugegeben, auch nach der ORF Sendung Im Zentrum reichten die zusätzlichen Informationen rund um die Causa Papst Benedikt XVI, Richard Williamson und die Piusbrüderschaft nicht aus, um wirklich Klarheit in die Angelegenheit zu bringen. Die offenen Fragen nach über einer Woche Medienhype bleiben bestehen. Was wusste der Papst ? War es ein Komplott gegen ihn ? Hat der Papst einen Laptop, Internet, das richtige Betriebssystem und kennt er Google ? Eines ist jedenfalls sicher, es ist wieder mal was los in der katholischen Kirche und es wäre eine fade Suppe, wenn es nicht mit dem nötigen Ernst hoch gekocht wird. Williamson wird als "Kirchenterrorist" bezeichnet. Na bravo! Also bei aller Wertschätzung des Judentums und auch gegen jede Verharmlosung dieser Angelegenheit, zu deren zentralen Kern ich noch komme: Ein Terrorist wie Williamson ist vielen wohl um einiges lieber, als islamisch geprägte Terroristen. Es geht in Wahrheit doch nur darum, die ganze Geschichte mit den Juden wieder einmal auf höchster Ebene aufzukochen. Der Papst hat dadurch die historische Chance als Oberhirte der Katholiken mal ordentlich am Tisch zu hauen und Tacheles zu reden. Zugegeben, inoffiziell ist er sicherlich auch der Oberste des Weltchristentums. Nachdem Williamson die Hand vom Vatikan gereicht wurde mit der Bedingung seine Aussagen zu widerrufen, schlägt dieser frech aus und legt noch nach, in dem er nach Beweisen für die Existenz von Gaskammern suchen will.Labels: Kirche
Rauris hat eine große Tochter hervorgebracht, eine Skiweltmeisterin. Vor fünfzehn Jahren, am 29. Jänner 1994 stürzte Ulli Maier bei der Abfahrt Arlberg-Kandahar-Rennen in Garmisch-Partenkirchen. Durch Verkanten des rechten Skis verlor Ulrike Maier die Kontrolle und zog sich beim darauf folgenden Sturz tödliche Verletzungen zu. Unmittelbar vor dem Aufprall wurde eine Geschwindigkeit der Skirennläuferin von etwa 104 km/h gemessen. Das Rennen wurde nach ihrem Unfall fortgesetzt. Ich sah den Unfall damals live im Fernsehen. An ihrem 15. Todestag fand in Rauris eine Gedenkfeier statt. Ulli Maier wurde 26 Jahre alt, war Mutter einer Tochter und zweifache Skiweltmeisterin.Labels: Skiurlaub
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Papst Benedikt XVI kommt aktuell ziemlich unter Druck, wofür ich eigentlich kein Verständnis aufbringen kann. Wenn ich mir diese vielen Wichtigtuer und sogenannten demokratisch gesinnten Reformgeister innerhalb der Kirche so anhöre und durchlese, wird mir speiübel. In unserer globalisierten Gesellschaft macht doch ohnehin schon jeder was er/sie will und wenn nun noch das letzte Bollwerk gegen den Verfall von Werten und Traditionen K.O. geht, dann gehen wir allesamt baden. Das Christentum und die christliche Kirche ist genauso wenig eine Demokratie wie der Islam. Wir hatten die Aufklärung und die Trennung von Kirche und Staat eben nur früher, was wer mathematisch ein wenig beschlagen ist, nicht gerade verwundert, weil das Christentum gute 600 Jahre älter ist als der Islam. Und alle die meinen den Papst gute Ratschläge ins Sachen Umgang mit dem Holocaust geben zu müssen, sollen sich brausen gehen. Der Papst hat seine Linie mehr als klar gelegt und jegliche Verleugnung verurteilt. Die Aufhebung der Exkommunikation von Richard Williamson ist eine rein innerkirchliche Angelegenheit und geht Angela Merkel soviel an, wie den Papst das Privatleben von Guido Westerwelle. Der Papst ist Theologe und Angela Merkel Politikerin. Wieso trennen wir Kirche und Staat, wenn wir es ständig in Frage stellen ? Papst Benedikt macht genau das Richtige, ob das wer versteht oder nicht ist zweitrangig. Es ist nicht einer Papst, damit er nach der Pfeife seiner anvertrauten Schäfchen tanzt. Wem´s nicht passt soll sich eben brausen gehen. Labels: Kirche
das Murmeltier. Murmeltiertag. Vermutlich ist Hannes Androsch das neue ORF Murmeltier, wenn´s darum geht, wie lange noch die Weltwirtschaftskrise dauern soll. Wieder brilliert Androsch zum Thema Weltwirtschaftkrise in der ORF Sendung Im Zentrum. Spätestens jetzt bin ich Androsch Fan und spätestens jetzt ist es fix – in diesen Gewässern kennt er sich aus, niemand kann ihm auch nur annähernd das Wasser reichen und er entwickelt sich zum Krisenpapst des ORF – ich finde das sehr spannend, wie Androsch mal um mal zurückrudert und immer wieder, jeden den Wind aus den Segeln nimmt der meint, Optimismus wäre der Weg aus der Krise. Androsch ist nicht nur Unternehmer, sondern, dass vergessen viele, ein Politurgestein, Finanzminister der 70er SPÖ Blüte, Jungstar des Kreisky Kabinetts und als ehemaliger Kronprinz Kreiskys auch dessen größter Konkurrent gewesen. Ja Leute, auf diesen Mann sollte Österreich hören (ausgenommen natürlich seine äußerst bedauerliche Pro Atomenergie Haltung, ja so hat eben jeder seinen toten Winkel). Und nicht nur weil Androschs Pessimismus ansteckend ist, nicht nur weil dieser Erfahrungsschatz eine eigene Murmeltiersendung würdig wäre, nein, nein! Er macht den Unterschied aus. Nehmen wir z.b. mal die Herrn Niki Lauda oder Karl Heinz Grasser, diese sehr kompetenten Unternehmer nehmen, um ein Klischee zu strapazieren, den Berg bei den Hörnern und wollen hinauf. Androsch ist eher so, dass er unten im Tal ein schattiges Plätzchen sucht und im Buschenschank den Leuten zuhört, welche Geschichten sie über den Berg wissen, ob es die Zeit ist, ihn jetzt zu besteigen und wo es trollige Murmeltiere gibt. Wir müssen uns schon zunächst mal klar werden, was gerade zu Ende gegangen ist und in welchem Change! wir leben, bis die neue Epoche beginnen wird. Ich glaube, hier ist weder Wirtschaftspsychologie noch Zweckoptimismus gefragt. Nüchternes Erkennen ist die Kunst der Stunde. Und Androsch beweißt seine globale Erkenntnisfähigkeit, wenn er von Thatcherismus und Reaganomics spricht, wenn er die Bush Ära als letzte große Abschiedsparty des Kapitalismus begreift. Es geht nicht mehr um eine Trendwende oder um neue Spielregeln des Neoliberalismus und Regulierungen der Finanzmärkte. Wir rutschen ganz langsam in eine völlig neue Weltwirtschaftsordnung und stehen noch nicht mal am Start. Die Baustelle ist noch lange nicht eröffnet. Das Gebäude Kapitalismus fällt gerade langsam in sich zusammen. Und es wird noch Jahre dauern, bis wir erkennen, dass wir etwas völlig neues aufbauen werden müssen. Zugegeben, der Sozialismus schnuppert aktuell Morgenluft, doch wahrlich ich sage Euch: eine neue große und neue nützliche Weltordnung wird entstehen und sie wird nicht Maß nehmen am Sozialismus und nicht Maß nehmen am Kapitalismus. Sie wird Maß nehmen an der Globalisierten Welt und wird sich in einem planetarischen Humanismus ergießen. Wir stehen am Anfang der Weltregierung. Die Welt ist im Wandel und weder der Planet ist in Gefahr noch die Tierwelt, oder die Murmeltiere, sondern die Menschliche Zivilisation. Der Aufbruch ins 21. Jahrhundert hat begonnen und wir haben alle gespürt, dass es so kommen wird. Auch das Murmeltier – gerade das Murmeltier!Labels: Austria
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