Sonntag, 29. März 2009

Die Krise grooved!


Trotz aktuell dramatischer Zahlen (try out OECD eXplorer) bleibt Wirtschaftsminister Mitterlehner in der Pressestunde, Optimismus nicht schuldig. Auch und gerade weil mittlerweile alle Teile der Bevölkerung die Lage registriert haben, lebt die Krise und wir stecken mittendrin. Allemal noch kein Grund, daraus einen Strick zu drehen. Es könnte schlimmer kommen, denken wir doch mal an die Sechziger Jahre – Kuba Krise. Was wenn damals die Geschichte anders ausgegangen wäre ? Und es bleibt ja wirklich eine Binsenweisheit, wo es abwärts geht – geht es auch irgendwann mal wieder aufwärts. Mitterlehner nennt auch österreichische Bereiche, die noch ziemlich immun gegen die Krise sind: Handel, Tourismus und die Bauwirtschaft – nur als Beispiele. Und der Minister schärft den Blick Richtung Asien – gut so, denn Hand auf´s Herz: Österreich ist ein Spuck auf der Landkarte. Wenn das Asien Hoch kommt und nach Europa schwappt – steht Europa eventuell früher wieder auf als Amerika, das astronomische Geldmengen ins System pumpt (wer soll das bezahlen - wer hat das bestellt).
Auf Marketingprobleme der Regierung angesprochen, gesteht der Minister Versäumnisse. Doch wer braucht Marketing, wenn des Gefühl herrscht – die Regierung zieht am gleichen Strang ? Alles andere wäre in Zeiten der Krise: Wahnsinn. Deswegen: lieber Charakter beweisen, als Marketing betreiben.

Fazit: Ziehharmonika raus und durch die Krise dudeln!

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