Donnerstag, 28. Februar 2008

Der Countdown läuft...

In hundert Tagen ist Anpfiff. Noch 100 Tage! Ab jetzt regiert König Fußball. Ein neues Österreich, ein großes, strahlendes Österreich liegt in den Geburtswehen. Besonders jetzt wo wir auch noch Oscar sind. Ein Volk, ein Glaube, ein König: Fußball! Und für alle die es noch nicht kapiert haben, oder nicht kapieren wollen:

Frage nicht was die Euro für dich tun kann,
sondern was du für die Euro tun kannst!
(Bild: photocase.de)

Dienstag, 26. Februar 2008

Wir sind Hollywood

Mit dem ersten Oscar in der Geschichte des Staates Österreich für den besten fremdsprachigen Film "Die Fälscher", beginnt auch rechtzeitig zum größten Event des heurigen Jahres eine neue Epoche in diesem unserem Lande. Und das Beste daran: Endlich mal ein wirklich neues Thema, nicht ständig die geschichtsschwangere Bedeutung des kleinen Österreichs zur Zeit Napoleons. Diesmal geht´s um die Nazizeit, um den zweiten Weltkrieg, um das Leben im KZ und um das Fälschen von Ausweisen. Sowas hat man wirklich schon lange nicht gesehen. Und die Euphorie ist dementsprechend groß in unserem Land. Wir sind Oscar, hört man es durch die Gassen schallen. Wir sind Hollywood, wir sind Film, wir sind, ...hm ? Was sind wir eigentlich wirklich ? Ok, Regisseur ist eindeutig ein Österreicher, Stefan Ruzowitzky ist gebürtiger Wiener. Die Produktion ist allerdings eine gemäß den Koproduktionsabkommen Österreich – Deutschland Gemeinschaftsproduktion. Förderer auf österreichischer Seite waren: staatliches Filminstitut, der Filmfonds der Stadt Wien, das Land Oberösterreich, das Land Niederösterreich und der ORF. Auf deutscher Seite: Filmförderung Hamburg, FilmFinanzierungsFonds Hessen-Invest, Medienboard Berlin-Brandenburg sowie der staatlichen FFA und der ZDF. [mehr]


Wir gratulieren allen herzlichst und allen in beiden Ländern die gerne Film schauen, gerne im Kino Popcorn essen und überhaupt durch und durch Cineasten sind. Wahnsinnn! Wir haben´s endlich geschafft - Wir sind Kino. (Bild: photocase.de - mägs)

Samstag, 23. Februar 2008

Hans Söllner rockt die Donaustadt


und das gleich dreimal, am 28.2. am 29.2. und am 1.3.2008 rockt der Bayer das Orpheum in Wien. Karten gibts nur noch für den Donnerstag. Ich bin natürlich adabei und werde euch ein paar Bilder schießen. [mehr]

P.S.[29.2.08]: Konzert war erwartungsgemäß phantastisch und ich beginne gar ned erst darüber zu berichten, unbeschreiblich und am besten selbst ein Bild machen. Handy Trash Photo Serie ist in der Flickr Galerie online. Videos gibts auch, müssen aber erst konvertiert werden. Die findet ihr demnächst hier: YouTube Channel.

Montag, 18. Februar 2008

Heureka!

...es läuft! :-)

Jim Rakete


Sonntag, 17. Februar 2008

wir wollen

Fußball nicht verstehen. wir wollen Fußball spielen. Der Ball ist rund, das Tor ist eckig. Fußball ist nicht nur Sport, auch Kunst und popig.

"Ich wär gern an einem Ort, wo große Dinge
passieren.<<
>>Washington ist doch Krampf, Becker.<<
>>Und Frauen? Heiraten?
Kinder?<<
>>Krampf.<<
>>Yeah? Na, was
willst du denn ?<<
>>Mich unsichtbar
machen.<<
>>Du armer Scheißer. Du brauchst noch ein
Bier.<<
>>Da hast du recht.<<
Das Bier kam.
Wir
saßen da und schwiegen."


(aus dem Roman: Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend - Charles Bukowski)

Mittwoch, 13. Februar 2008

Venedig sehen...

...und sterben, sagt der Mythos. So schön ist Venedig. Auch im Regen. Wunderbar melancholisch und unwirklich. Die Venedigfotos sind jetzt online.

Samstag, 09. Februar 2008

DieDingesingen




(Bilder: photocase.de - Kate - Benedikt Deicke )


Donnerstag, 07. Februar 2008

ins Tor muss er noch...

...der Ball, sonst waren wir spielerisch und kämpferisch durchaus ein ebenbürtiger und in der ersten Halbzeit bisweilen überlegener (obwohl davon ausgegangen werden kann, dass die Deutschen bei weiten nicht mal auf halber Flamme gespielt haben - man kennt das ja, die Deutschen sind eben eine Turniermannschaft) Gegner. Schneller den Torabschluss suchen, weniger im Mittelfeld Ballett tanzen und in der Abwehr ist meiner Meinung nach schon noch einiges zu tun. Ein Paul Scharner, ich sags nochmal und damit keiner sagen kann, man hätte nichts gewußt, ist ein Österreicher: http://www.paulscharner.at "Das bedeutet letztendlich wenn ich gebraucht werde, spiele ich wieder für das Nationalteam und Österreich!" - Stellungnahme Paul Scharner zum Nationalteam. (Bild: photocase.de - dergestalter)

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Mittwoch, 06. Februar 2008

Schluss mit lustig

Na geh! Grad wenn´s am lustigsten ist, ist schon wieder Schluss. Grad noch will unser Generalchef die schwindelerregende Inflation mit einem Hunderter stoppen, grad noch ist der Verteidigungsminister und die Außenministerin doch in einen Krieg geraten und haben ihre 15 oder 17 (genaues weiß man nicht) Soldaten in einem Flughafenhotel sicher versteckt. Was machen die jetzt wohl gerade ? Und dabei hat der grüne Zeremonienmeister alle mit erhobenen Zeigefinger eindringlich gewarnt. Besonders im Hinblick auf unsere neutrale Staatskonfiguration. Das war schon extrem wichtig, 15 oder 17 österreichische Soldaten in den Tschad zu entsenden. Ohne dieser genialen und selbstlosen Einsatzfreude für kriegerische Auseinandersetzungen in Staaten, von dem die Bevölkerung nicht mal weiß, dass es sie gibt, wäre der Weltfrieden wohl viel viel schwieriger zu installieren. Österreich ist die neue Friedenstaube der EU und unser Zivildienstgeprüfter Militärminister hat deutlich werden lassen, wie gut alles geplant und vorbereitet ist. Schade das die lustige Narrenzeit jetzt schon wieder vorbei ist. Einen Lichtblick gibt´s allerdings für die Fastenzeit. Der heilige Vater im Vatikan schickt jedem der will, jeden Tag eine SMS mit motivierenden Durchhalteparolen. „Bleib tapfer“ – „Sei stark im Glauben“ – „Du brauchst heute nicht schon wieder ein Schnitzel essen“ – „Laß doch mal das Bier weg“ und ähnliches ist absofort völlig kostenlos unter der Abonummer 0664 6606651 und dem Code „PAPST“ zu bestellen. Eh kloar! hab ich mich gleich angemeldet. Morgen bekomm ich schon meinen ersten Schub katholische Motivation via SMS [mehr] (Bild: photocase.de - susinanne)

Sonntag, 03. Februar 2008

Opernball 2008

Bravo! Richard Lugner und ATV haben den Opernball gerettet. Erneut wurde das Spektakel witzig und spritzig ins 21. Jahrhundert geholt. Wäre das ordinäre Fußvolk auf die ORF Berichterstattung mit den drei Schießbudenfiguren an Moderatoren plus den zwei peinlichen Affen im Abstellkammerl und ihren überdimensionalen Kopfhörern angewiesen, man müsste meinen wir leben in einem Wolkenkuckucksheim eingeschlafener Honigbienen. Dem ist zum Glück nicht so. Der Opernball rockt! Dita von Teese als Schneewittchen war die Personifizierung an Höflichkeit, Freundlichkeit und Manierlichkeit. Eine Schmach und Farce sondergleichen sind die gehirnamputierten Trotteln, die meinen Fotografen zu sein. Hätte mich die Dita begleitet zum Opernball, ich hätte diese Horde an Idioten mit einem nassen Handtuch hinausgepeitscht. Hier gehört endlich Einhalt geboten. Nur eine erlauchte Auswahl an disziplinierten Fotografen sollte künftig dem Opernball beiwohnen. Man kennt ja diese österreichische Mentalität des Drängelns von diversen Arten der Anstellerei: Skilift, Buffets, Südosttangente usw. Ich hab immer schon gesagt: Nirgends auf der weiten Welt herrscht so eine vertrottelte Art des Drängelns wie bei uns in Österreich. Man darf hoffen auf die Euro. Wir stellen uns damit kein gutes Zeugnis aus und es ist jedes Jahr der gleiche Müll. Und dann wird’s als Starallüren interpretiert. ATV hat diesen Wahnsinn wirklich gut eingefangen (der ORF hat zu diesem Zeitpunkt ausgiebig, ausführlich und ausgedehnt den wunderbaren Blumenschmuck gefilmt und K.u.K. mäßig in gähnende Szene gesetzt). Die zuckersüße Dita so zu erzürnen, war wirklich unter jeder Kanone. Ein Stargast sollte in aller Normalität zu jedem Ort der Oper gehen können, ohne sich im Klo verschanzen oder in der Loge verstecken zu müssen. Zur anderen weiblichen Begleitung des Baumeisters fällt mir gar nix mehr ein! Sie hat es ohnehin beim Schmuckeinkauf in einem Satz auf den Punkt gebracht: „…langsam komm ich mir vor, wie bei Pretty Woman“. Ich bin sicher, dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Für nächstes Jahr sollte Mörtel jedenfalls eines bedenken: warum immer in der Ferne rekrutieren, wenn doch das Gute liegt so nah ? Wann wird endlich Desiree Nick an der Seite des Baumeisters den Opernball zu einem neuen Selbstverständnis führen ? [Bildquelle: Klaus Techt/AFP - stern.de]