Mittwoch, 31. Oktober 2007

Brandenburger und Nalebuff

Adam M. Brandenburger und Barry J. Nalebuff haben ein neues Buch zum Thema Coopetition geschrieben: Coopetition: kooperativ konkurrieren - Mit der Spieltheorie zum Geschäftserfolg Ab morgen im Handel. Wieder dreht sich alles um Kooperation und Wettbewerb, um Spieltheorie und Wirtschaftstrategien von Heute und Morgen. Schaffen Sie WIN-WIN Situationen nicht nur im Unternehmen - die Spieltheorie ist auf vielfältigen Ebenen praktisch anwendbar [mehr]

Sonntag, 28. Oktober 2007

Nachtrag: Wolfgangseelauf

Dieses Photo vom Balkon unseres Zimmers in St. Wolfgang am 21.10.2007 um ca. 7:30 Uhr, zeigt ganz deutlich die Launen des Petrus. Auch der Läufer Gottesdienst in der Wallfahrtskirche um 8:30 Uhr, wo allerdings nur recht wenige Läufer hinfanden, ließ trotz Gebete für zumindest ein Ende des Schneeregens, die Laune nicht bessern. Auch der Pfarrer bestätigte, daß in den vergangenen 35 Jahren seit Bestehen des Wolfgangsee Laufs, niemals ein derartiges Wetter den Lauf trübte. Beim Start um 10:30 Uhr, fiel immernoch nasskalter Schneeregen vom Himmel und ich entschied mich der Laune zu beugen und verzichtete freiwillig auf 3 Stunden durch Schnee, Matsch und Kälte zu laufen.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

PolitikerInnen in Dessous

Die Schweizer Eidgenossen sind gar nicht so bieder, wie man landläufig immer meint. Die aktuelle Migros Werbekampagne bringt Nationalratskandidatinnen und -kandidaten in schicker Unterwäsche, ein besonderer Eyecatcher ist dabei die 19-jährige JCVP Kandidatin Mirjam Arnold - welche PolitikerInnen wären hierzulande wohl so werbetauglich ? [mehr]

Einmal Notbremse bitte!

In der heutigen Ausgabe der neuen Zeitung "Österreich" ist ein unglaublicher Artikel zu finden (siehe Bild - zum vergrößern anklicken). Eine junge Niederösterreicherin wurde gestern von der U-Bahn überollt. Das Unfassbare daran ist, Zitat "Laut einem Fahrgast, der am Bahnsteig stand, soll die Frau versucht haben, etwas vom Gleiskörper aufzuheben. Deshalb sei sie zu den Schienen hinabgestiegen". (Quelle: Österreich 11.10.2007) Wie bitte ??? Ein Fahrgast schaut zu wie eine junge Frau auf die Schienen steigt und glaubt sie sucht dort was !? Was soll sie dort gesucht haben ? Ihre Ohrringe ? Vielleicht ist ihm ja klar geworden, daß es egal ist ob sie was sucht oder nicht wie der Zug über sie drübergebraust ist. Zumindest hat der Fahrgast Zeit gefunden seine Beobachtung weiterzugeben. Die Notbremse in jeder U-Bahn Station wir ihm anscheinend nicht bekannt. Traurig!

Mittwoch, 03. Oktober 2007

Die Maglev Strategie - Shanghai - Swissmetro Vision

Ein Nahverkehr Transportsystem der Zukunft in der politischen Warteschleife. Wie ist die Lage nach 73 Jahren Magnetschwebebahn ? Der deutsche Transrapid fährt als Export erfolgreich in Shanghai, Deutschland hat aktuell keinen Betrieb seiner Teststrecke, Japan hält den Geschwindigkeitsrekord und die Schweizer haben eine unterirdische Vision im Vakuum.
Der Anfang der Magnetschwebebahn reicht zurück ins Deutsche Reich, als der Erfinder Hermann Kemper bereits 1933, eine funktionierende Schaltung für das Schweben nach dem Prinzip der elektromagnetischen Anziehung konstruierte, die regelbar war. Kemper ließ 1934 die Erfindung beim Reichspatentamt unter der Nummer 643316 als "Schwebebahn mit räderlosen Fahrzeugen, die an eisernen Fahrschienen mittels magnetischer Felder schwebend entlang geführt wird" eintragen. Durch den zweiten Weltkrieg wurden alle Projektvorhaben zurückgestellt und erst in den 1970er Jahren folgten weitere Forschungen und Weiterentwicklungen. Der entscheidende Durchbruch gelang 1984 mit der Inbetriebnahme der Transrapid-Versuchsanlage Emsland. Hier konnte auf einer 31,8 Kilometer langen Testrecke im westlichen Teil des Landkreises Emsland in Niedersachsen (Deutschland) weitergeforscht, entwickelt und Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt werden. Gemeinsam mit den Japanischen Gegenstück, JR-Maglev, einer 18 km langen zweispurigen Teststrecke in Yamanashi die später Teil einer Verbindung zwischen den Städten Tokio und Osaka werden soll, wurden abwechselnd neue Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt. Der letzte deutsche Rekord aus dem Jahre 2003 mit dem TR-08 erreichte 501km/h (bemannt). Im gleichen Jahr genau am 2. Dezember 2003 wurden von den Japanern 581 km/h erreicht. Wer auch immer gerade die Nase vorn hatte, die Chinesen setzten auf Deutschland, kauften das deutsche Model und machten Transrapid damit zur Erfolgsgeschichte. Erstmals wurde eine kommerzielle Strecke für den täglichen Personenverkehr gebaut und im Dezember 2003 konnte nach 3-jähriger Bauzeit der Transrapid Shanghai die 30 km Strecke von der Station Lóngyáng-Straße in einem Außenbezirks zum Flughafen Pudong in Betrieb gehen. Seitdem wurden über 10 Millionen Fahrgäste transportiert. Der Transrapid verkehrt auf der Strecke im 15 Minutentakt täglich 14 Stunden lang, kann bis zu 440 Passagiere befördern und benötigt für die Strecke 8 Minuten wobei eine Höchstgeschwindigkeit von 430km/h erreicht wird.
Am 22. September 2006 folgte dann der größte Rückschlag in der Maglev Geschichte. Auf der Teststrecke im Emsland ereignete sich ein folgenschwerer Unfall: Der Transrapid fuhr mit ca. 170 km/h auf einen nicht magnetisch angetriebenen Werkstattwagen der Magnetschwebebahn auf. 23 Fahrgäste verloren dabei ihr Leben und 10 wurden schwer verletzt. Seitdem steht die Anlage und der Betrieb wurde eingestellt. Auf der Internetseite der
IABG sind folgende Zeilen zu lesen: „Aufgrund des Unfalls findet derzeit kein Betrieb statt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind noch nicht abgeschlossen.Wir arbeiten intensiv an der Antragstellung für das neue Fahrzeug. Nach Abschluss der Ermittlungen und der anschließenden Sicherheitskonferenz erwarten wir eine neue Betriebsgenehmigung.“ Die Hinterbliebenen der 23 Opfer des Transrapid-Unglücks haben in Niedersachsen Strafanzeigen wegen fahrlässiger Tötung gegen die Verantwortlichen der Betreibergesellschaft der Teststrecke, IABG, gestellt.
Menschliches Versagen kann immer und überall passieren und die Magnetschwebebahn bleibt trotz diesem fürchterlichen Unfalls das sicherste Transportmittel der Welt. Die private Interessengruppe
Swissmetro hat die Vision, eine unterirdische Magnetschwebebahn in einer Vakuumröhre zu bauen. Das Vorhaben kämpft sich seit ihrer Idee 1974 durch den politischen Instanzendschungel und hat aktuell keine schlechten Karten realisiert zu werden. Die Strecke Genf–Lausanne soll als Pilotstrecke realisiert werden.

Montag, 01. Oktober 2007

Building Visions und die Träume von Übermorgen

Eine neue Ära der Super-Wolkenkratzer ist angebrochen. Gebäude, die alle bekannten Dimensionen sprengen, werden geplant oder sind bereits im Bau. Jenseits der westlichen Welt entstehen ganze Städte aus dem Nichts, mit Mega-Türmen als Ausdruck eines neuen östlichen Selbstbewusstseins. Und während das höchste Gebäude der Welt in Dubai 800 Meter weit in den Himmel wächst, arbeiten Wissenschaftler schon an den Technologien für den Sprung über die 1000-Meter-Grenze.
Burj Dubai, ist seit September 2007 das höchste freistehende Bauwerk der Welt und soll nach Aussage des Bauträgers Emaar Properties mindestens 700 Meter hoch werden und mindestens 154 Stockwerke besitzen. Die Investoren versuchten, die Höhe des Turms und die Zahl der Stockwerke geheim zu halten. Andere Zahlen sprechen von über 800 Meter.
Der Bionic Tower in Shanghai, China soll in einer Bauzeit von 15 Jahren mit 1.228 Meter in den Himmel stoßen und X-Seed 4000 (Ocean City) soll auf einer künstlichen Insel vor der Küste Japans 4000 Meter hoch werden und einer Million Menschen Platz bieten.