Dienstag, 09. März 2010

Das heilige Verbot




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Bitte lesen sie das Kleingedruckte!


Verbote gibt es wie Sand am Meer. Fahren sie nur mal Auto dann wissen Sie wovon hier die Rede ist. Komisch, dass sich dabei kaum jemand über die Verbotshysterie des Gesetzgebers echauffiert. Das Verbotsgesetz aber ist aktuell in aller Munde, überall diskutieren nun die Menschen das Für und Wieder dieses wie ich meine heiligen Gesetzes. Nehmen wir es doch wie mit der Neutralität, es macht uns aus, es schärft unsere Identität. Es ist unser Erbe aus den beiden Weltkriegen. Ich gebe zu, man denkt automatisch zuerst auch mal befreiend darüber nach, weil es im Widerspruch zur Meinungsfreiheit steht. Was macht uns aber wirklich frei? Die Freiheit eines Christenmenschen, hat Paulus so verstanden, dass gerade die Dinge befreien, die nicht zu ändern sind. So z.b. die Obrigkeit, die gab es immer und wird es immer geben. Die Reife, gewisse Dinge hinzunehmen die nicht änderbar sind, befreit letztlich weil sie uns wieder auf den Weg bringen. Es ist nicht unsere Aufgabe als Christen, die Welt zu retten. Unsere Aufgabe aber ist uns selbst und andere zu retten. Die Welt ist längst verloren und das war sie von Anfang an. Ein Verbot reizt immer. Ich kann mich noch an meine Volksschulzeit erinnern. Wir hatten damals eine durchaus strenge Direktorin, vom alten Schlag – keine böse oder so, aber doch eine gewisse Schreckschraube mit der man nicht unbedingt kuscheln möchte. Natürlich harmlos und durch und durch kinderlieb, so genau kannten wir sie aber alle nicht. Schon in der Volksschule gab es Verbote und irgendwann, ich weiß nicht mehr wann das genau war oder warum, aber irgendwann standen wir mal wieder bei ihr, wegen nichts, wie immer und da paukte sie uns ein, dass das allerhöchste Verbot in Österreich ist, das Hakenkreuz irgendwohin zu schmieren. Sie meinte, wenn wir auch nur ein einziges Hakenkreuz irgendwohin kritzeln und dabei erwischt werden, säßen wir für den Rest unseres Lebens im Gefängnis und würden nie wieder einen Vogel beim singen zuhören können. Natürlich glaubten wir ihr kein Wort und einige Tage später erklomm ihre Rede zur Mutprobe, was sonst? Also schmierten wir Hakenkreuze überallhin, wo es niemand sehen und wir nicht erwischt werden konnten. Natürlich wusste das auch die Direktorin und deswegen bläute sie uns das auch so ein. Trotzdem glaube ich nicht, dass man die Direktorin deswegen der Wiederbetätigung bezichtigen könnte. Der Chefredakteur der Presse, Michael Fleischhacker, vertritt offen wie auch andere Journalisten die Meinung, das Verbotsgesetz gehöre abgeschafft. Meiner Meinung nach hatte er wahrscheinlich eine ähnliche Direktorin, kannte meine Direktorin oder hatte ähnliche Erlebnisse. Ich bin sicher Michael Fleischhacker ist ein gestandener Demokrat und will das Beste für unser Land und seine Leute. Er findet im Verbotsgesetz meine Direktorin wieder, oder seine und das Resultat, dass dadurch überall Hakenkreuze auftauchen. Der Haken an der Sache ist nur der: Die Direktorin wusste eigentlich recht viel über Pädagogik Bescheid. Mehr als ich damals verstand, mehr als ich bis heute verstand. Denn hätte es kein Verbotsgesetz gegeben, hätten uns eventuell ganz andere Geister verführt und es wäre nicht nur beim Hakenkreuz kritzeln geblieben. Der Nationalsozialismus mit all seinem Schrecken ist ein großer Verführer, den manche nicht sehen können, solange es uns gut geht. Was wenn aber am Samstag Abend nicht mehr Thomas Gottschalk, Carmen Nebel oder der Musikantenstadl aufgeigen? Was wenn wir uns am Sonntag keinen Sonntagsbraten mehr leisten können? Wer garantiert uns, dass wir nicht alle genauso verführbar sind wie einst schon unsere „naive“ Großelterngeneration? Helmut Schmidt hat unlängst bei Beckmann ganz klar erklärt, er habe nichts von den Dingen gewusst und bemerkt die damals bereits geschahen, während viele noch an den Sieg im Weltkrieg II glaubten. Ich habe keine Veranlassung an den Worten von Helmut Schmidt zu zweifeln.

Montag, 08. März 2010

Internationaler Frauentag

(Bild: © Magda Rabemvutzkaya, Blick nach Patagonien, 1999)



Frauen inspirierten nicht nur Charles Bukowski - weltweit sind Frauen aktiv um Männer zu inspirieren. Heute am Weltfrauentag haben z.b. Frauen in China den Nachmittag arbeitsfrei. Es gibt aber nicht nur das Klischee der Frauen die 98% aller globalen Arbeiten verrichten und Männer die den ganzen Tag Domino spielen oder saufen, schlafen, Karten spielen oder auf Pferde wetten. Es gibt ja auch Männer die arbeiten und Frauen die den ganzen Tag auf Facebook Fische füttern. Aber lassen wir das alles hinter uns. Eine wirklich objektive Evaluierung zum Thema: Wer erledigt die Arbeit wirklich? - kann es ja so eigentlich nicht geben. Denn dann müßten wir das Thema Kinderarbeit auch behandeln und wir alle wünschen uns eine gerechte, eine bessere, schönere Welt. Vielleicht hat deswegen Michael Haneke mit 'Das weiße Band' gestern nicht den Oscar bekommen, weil uns Kino mehrheitlich aus der Realität für zwei Stunden hinauskatapultieren soll. Wir können im Kino nicht die Probleme der Welt lösen, wir können im Kino aber versuchen die Probleme der Welt zu verstehen. Das will aber auch nur eine Minderheit. Die Mehrheit will Spaß, beim Heurigen mit einem Glaserl Wein und einem gscheit beschmierten Schmalzbrot schunkeln - im 3D::Kino in den Sitz gedrückt werden. Christoph Waltz hab ich zweimal in seiner Oscar Rolle im Kino gesehen, einmal im Original in Warschau und einmal in der Deutschen Fassung in Wien. Wenn ich es mir aber aussuchten könnte, ob ich ein Interview mit dem österreichischen Oscar Gewinner oder mit Diane Kruger führen dürfte - dann würde ich mir zum ersten Mal eingestehen: hätti damals doch nur das Emblem in Frage gestellt, wari heute vielleicht wirklich in dieser vermeintlich misslichen Fragestellung gefangen. Sei´s drum - deswegen hab ich ein Bild gesucht, einer Künstlerin, das keine Fragen offen läßt zur Dualität einer immer komplexer werdenden Welt. Ein Bild das am Ende berührt.

Mittwoch, 03. März 2010

Illuminare Misericordia


John Belushi und Charles Bukowski segneten beide Anfang März das Zeitliche, beide katapultierten sich in Kalifornien in neue Ewigkeiten, beide pflegten einen exzessiven Lebenswandel, beide hatten europäische Wurzeln, beide haben den selben Anfangsbuchstaben im Familiennamen und beide haben eine Grabschrift die zum Nachdenken einlädt.

Auf John Belushis Grabstein findet sich die Inschrift: „I may be gone, but Rock and Roll lives on“ und auf Charles Bukowskis Grabstein steht geschrieben: „Don´t try.“ Letztere gilt auch als Yodas fundamentale Jedi Weisheit.

Obwohl sie beruflich an verschiedenen Fronten kämpften, so kämpften doch beide als Künstler den gleichen Kampf. Der eine als Komödiant, der andere als Literat – beide verschrieben sich mit Leidenschaft dem Hauptthema der Kunst: Die Verlogenheit der Welt anzuklagen. Der Wunsch die Weltlüge zu zerschlagen ist vielen schon in die Wiege gelegt. Die meisten vergessen das aber im Laufe des Lebens wieder und arrangieren sich mit allem und jedem. Im brutalen Existenzkampf eine logische Konsequenz – eine Tatsache ohne die wir in der Evolution sonst übriggeblieben wären und eventuell den Himbeeren die Vorherrschaft auf diesem Planeten überlassen hätten – oder den Tintenfischen, keiner weiß das so genau. Genau wissen wir allerdings, dass uns alle eine anhaltende Wut auf das System der Weltlüge plagt und wir alle nur durch viele kleine, tägliche Ablenkungen: kulinarischer Natur und in guten Zeiten auch durch ein gediegenes Fernsehprogramm, immer wieder davon Abstand gewinnen, daheim im stillen Kämmerlein Bomben zu basteln und die Tempeln der Macht und des Establishments in die Luft zu sprengen - die Straßen von der Plage Mafia zu säubern.

Es gibt aber auch eine andere Alternative, das Licht am Ende des Tunnels verspricht – sozusagen den richtigen Weg: den Weg der Erleuchteten, den Pfad der Gerechten. Es ist der Weg der Inspiration. Den kann jeder von uns tagtäglich in seinem Umfeld, in seiner kleinen Welt leben. Wir müssen nur beginnen und uns dann täglich steigern bis wir viele kleine Dinge geändert haben und diese dann konsequent beibehalten. Erinnert sei dabei an ein Zitat von Charles Bukowski:

"Bach hatte zwanzig Kinder. Tagsüber hat er auf Pferde gewettet, nachts hat er gefickt und am Vormittag gesoffen. Komponiert hat er zwischendurch. ...sagte ich als sie von mir wissen wollte wann ich eigentlich meine Gedichte schreibe." "Du machst es, wie du eine Fliege killst: mit links."

Montag, 01. März 2010

Das war Vancouver 2010


Ein Inukshuk wird von den Inuit (kanadische Eskimos) als ein Gegenstand verstanden, der anstelle eines Menschen Aufgaben übernehmen kann. Wörtlich übersetzt bedeutet es „gleich einem Menschen“ und dem Logo der XXI. Olympischen Winterspiele wurde der Name Ilaanaq (für Freund) zuteil. Diese Steinmännchen sind gelebter Ahnenkult und wurden in wunderbarer Vielfalt errichtet um Reisenden als Wegweiser zu dienen, waren Landmarken zum Wiederfinden von Vorratsstellen, Warnhinweise auf gefahrvolle Plätze und Erinnerungszeichen an Orten, an denen sich Ungewöhnliches ereignet hatte.

Das Steinmännchen als Logo konnte den Kontrast dieser gestern zu Ende gegangenen Spiele nicht deutlicher hervorheben. Ungewöhnliches hat sich wahrlich reichlich ereignet und jetzt wo die Spiele Geschichte sind, plagt uns wie immer die Wehmut - zu schnell ist immer alles vorbei und bevor wir noch begreifen welch magisches Feuer den Spielen immer wieder innewohnt, wird schon wieder das Mammon beschworen und Unbelehrbaren das Wort geredet. Doch einige Wenige, Wissende, Ahnende und Sehende – erlebten Spiele - olympische Spiele. Das ist der Geist Olympias, den nicht alle fassen können.

Kaum zu fassen ist der Geist Olympias derzeit in Österreichs Medien. Das Olympische Motto „Dabei sein ist alles“ wurde einfach über Bord geworfen und eine breite Front gebildet gegen die Alpine Herrenmannschaft, die zur Erinnerung: in Vancouver ohne Medaille blieb. Das ist für eine Skination wie Österreich kaum noch zu dabremsen. Obwohl den Leuten, den Menschen, das alles ziemlich egal ist. Dabei gibt’s verhältnismäßig weit größere Aufregung über die Landauf, Landab weit verstreute Hundegacki und mal ehrlich: die eine oder andere Medaille mehr, bringt uns allen auch kein ColorTV, Freibier oder a Sauhaxn mehr. Im Gegenteil, ärgert man sich irgendwie, weil wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen wird. Die Fußballer dürfen alles, eine Niederlage wird dabei nicht selten zum Sieg geredet, der ÖFB bleibt unantastbar und dem Fußballfan bleibt nicht mal mehr ein „Dabei sein ist alles“ als Trost – denn der österreichische Fußball ist nirgendwo mehr international dabei. Deswegen stehen die Skifahrer seit Zeitengedenken unter dem doppelten Druck um unser sportliches Selbstbewusstsein zu heben. Es wird endlich Zeit diese Doppelmoral zu zerschlagen. Meiner Meinung haben die alpinen Herren alle zusammen das Große Goldene Bundesverdienstkreuz verdient. Keiner von ihnen sollte sich hier rechtfertigend vor ein Mikrofon stellen. Das haben sie alle nicht notwendig. Nicht nur hat jeder Sportler das gute Recht zu verlieren, es ist darüber hinaus auch noch überlebenswichtig für einen Sportler verlieren zu dürfen – wie soll er sonst einen Sieg schätzen lernen. Von mir aus könnte der gesamte Skisport in den Generalstreik treten, damit Österreich endlich aufwacht. Nicht der ÖSV gehört reformiert – der ÖFB bleibt der Konsum im Sportland Österreich. Als Resümee ist nun wie folgt zu bilanzieren: Österreich ist seit Vancouver mehr als nur eine Skination und Wintersport ist eben mehr als 'Zwei Brettln und a gführiger Schnee, juche!'. Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut. Und im Übrigen finde ich:

Dabei sein ist alles!

Dienstag, 23. Februar 2010

Der gekaufte Messias mit Strahlkraft

Auch wenn einige, eventuell sogar wenige Juden (mehrheitlich aber der liberale Flügel) immer noch daran glauben, kann der Messias aber trotzdem kein Politiker sein. Niemals, denn Politik ist weltlich, so wie der Schwindel der mit der Politik betrieben wird. Deswegen warten die Juden auch noch immer. Der politische Messias - oder Politmessias wie man in Neusprech zu sagen pflegt, aber ist eine Wortschöpfung an der man hängen kann oder nicht. Eine Wortschöpfung die eine Brücke schlägt, zwischen der sowohl individuellen als auch kollektiven menschlichen Heilssehnsucht und der harten Realität – sprich: Weltpolitik. Die Hoffnung und die Euphorie waren jedenfalls gigantisch als Barack Obama die große Bühne der Weltpolitik betrat und ins Weiße Haus einzog. Der Begriff Messias wurde dabei medial beinahe inflationär verwendet – was auch gar nicht mal schlecht war, die Welt rückte dadurch irgendwie zusammen, denn ein Messias, wenn auch nur ein politischer Messias, geht ja die ganze Welt an – nicht nur die USA. Trotzdem vereinnahmte die Weltlinke ihren Barack Obama gänzlich und schuf eine neue globale linke Galionsfigur. Schließlich war die Weltlinke in Sachen charismatischer Führungspersönlichkeiten mehrheitlich ausgehungert. Die Ernüchterung aber folgte leise und auf Raten. Als Barack Obama den Friedensnobelpreis erhielt und gleichzeitig die Truppen in Afghanistan aufstockte, schüttelte die Welt bereits den Kopf. Ich aber nicht, denn was kann Obama dafür, wenn die Schweden einen Schnellschuss in Sachen Weltfrieden riskieren. Jetzt aber ist Schluss mit dem Messias Schwindel. Obama wird die Atomkraft ausbauen. Das Obama in seiner Präsidentschaftskandidatur finanzkräftige Unterstützer hatte war klar – man ahnte bisher nur noch nicht, woher die Gelder genau kamen. Jetzt ist die Katze aus dem Sack, Obama lies sich von der Atomlobby kaufen – anscheinend sieht der Simpsons Fan wenig Gefahren in der Atomenergie, obwohl im Wahlkampf von Wind und Sonne die Rede war. Damit ist nun aber das endgültige Ende des vielgerühmten „Change“ eingeläutet. Einen Change wird es nicht geben. Oft ist ein Wolf im Schafspelz schlimmer, als ein Schaf im Wolfspelz. Obamas Argument, mit den aufstrebenden Rivalen China, dass ebenfalls die Atomkraft ausbaut, mitziehen zu müssen ist geradezu erbärmlich, phantasielos und ein Tritt ins Gesicht seiner Wähler. China ist immernoch ein kommunistisches Regime. Bruno Kreisky hatte in Sachen Atomenergie auch einen blinden Fleck, allerdings war die Atomenergie in den 70er Jahren noch durch ideologische Positionen dominiert. Die Entstehung der Grünen Politik nahm dadurch seine Anfänge in Europa. Wer allerdings nach Tschernobyl noch ein Pro für Atomkraft übrig hat, ist entweder dem Wahnsinn verfallen oder aber gekauft - wie Obama eben. Und dabei ist das Unfallrisiko noch nicht mal die einzige Sorge. Es ist ja schon Energiepolitischer Schwachsinn, nach Erdöl auf eine weitere begrenzte Ressource, das Uran zu setzen. Uranabbau gestaltet sich außerdem schwierig und sein Vorkommen ist bei anhaltendem Einsatz noch 50 – 200 Jahre vorhanden. Es verhält sich also wie Erdöl – irgendwann wird es knapp und teuer werden. Das eigentliche, gravierende Problem liegt aber in der Entsorgung des Atommülls. Das ehemalige Salzbergwerk Asse, in Niedersachsen zeigt deutlich den Wahnsinn der Atompolitik. Als Endlager für Atommüll fungierte es bereits seit Mitte der Sechziger Jahre. Heute steht man vor dem Super Gau in Asse. Wasser dringt in den Salzstock ein und im Januar 2010 schlug das Bundesamt für Strahlenschutz vor, den Atommüll komplett aus dem maroden Lager zu bergen. Der radioaktive Abfall soll nun im Schacht Konrad, einem stillgelegten Eisenerzbergwerk in Salzgitter, endgelagert werden. Wie man ein Endlager räumt und den Müll in ein anderes Lager transportiert, ist derzeit ein deutsches, in Wahrheit aber ein weltweites Problem. Obama jedenfalls, ist also weder der Messias, noch ein politischer Messias, er ist nicht mal mehr ein Reformer. Denn wie möchte dann sein Gesundheitssystem verstanden sein, wenn gleichzeitig Atommeiler hochgezogen werden. Wenn eines davon dann in die Luft geht wie in Tschernobyl, will er sich dann hinstellen und eine seiner glühenden Reden auf sein neues Gesundheitssystem halten. Ist das der Preis dafür oder aber das Auffangnetz im Ernstfall? Wenn wir seriös bleiben wollen und die Form wahren möchten, müssen wir uns schon fragen was von Obama übrig blieb. Wenn wir seriös bleiben wollen, müssen wir uns auch darum sorgen, dass nun auch in Europa wieder diese elende Diskussion hochgefahren wird. Die Strahlkraft des Barack Obamas will im neuen Jahrzehnt folglich anders verstanden sein und wir dürfen gespannt sein, welche Finanziers noch seinen Wahlkampf gesponsert haben. Eines ist jedenfalls sicher - die Welt der Linken ist um einen gekauften Messias ärmer, orientierungslos und desillusioniert. mehr

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Samstag, 20. Februar 2010

Die Sendung mit der Volkspartei


Am Montag 22.02.2010 ist es endlich soweit. ATV schickt die erste Superpraktikantin Österreichs, Reez Wollner ab 21:50 Uhr übern Äther. Dieses Ereignis wird euer Superkandidat No. 67 LIVE in der ÖVP Zentrale, Lichtenfelsgasse 7 verfolgen - Public Viewing, what else?

Josef Pröll war in der Zwischenzeit in Indien und will den Handel mit dem Subkontinent fördern, auch die Bollywoodproduktion in den Tiroler Bergen soll verstärkt werden um Hauptkonkurrent Schweiz in Sachen Bollywood ins Schwitzen zu bringen. mehr

(Bild: APA)

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Dienstag, 16. Februar 2010

Wenn ich König von Deutschland wär...

Am Faschingsdienstag darf ja bekanntlich jeder sein, was ihm zusteht. Was mir zusteht ist jedenfalls klar. Wer weder König der Welt, noch Kapitän eines Ozeandampfers sein darf – der muss sich in Bescheidenheit üben. Die Bescheidenheit aber hat spätestens mit Guido ein neues Drehmoment und einen neuen Namen bekommen: Deutschland.

Als Österreicher fragt man sich ja oft, woran soll man eigentlich noch glauben? Unser Politiker sind leider alles falsche Hunde (bis auf Bruno und möglicherweise die eine und der andere) und im Fußball sind wir zum Faschingskrapfen mutiert. Sogar als Skinationen No.1 können wir in der Königsdisziplin des alpinen Skilaufs bei den Olympischen Spielen nicht mal mehr eine Medaille holen. Mit dem undankbaren vierten Platz liegt das österreichische Volk schmerzverzerrt am Boden und ringt mit dem Glauben. Woran also glaubt ein gelernter Österreicher noch?

Genau: Deutschland!

Als König dieses bescheidenen Landes würde ich aber doch so einiges ändern. Als Fred I würde ich mich sicherlich an Rio Reisers Vorschlag halten und nur noch ein TV Programm über den Äther schicken. Jupiter TV würde dann 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, Bilder aus dem Weltall - Bilder vom Jupiter liefern. Denn ich bin schon der Meinung, der deutsche Größenwahn, der Schatz der germanischen Mythologie darf nicht einfach als logische Konsequenz des Zweiten Weltkrieges über Bord geworfen werden. Man sollte nie das Kind mit dem Bade ausgießen. Das deutsche Bewusstsein für große Ideen darf nicht verschwinden, man muss es gezielt fördern. Es kann ja auch für gute Dinge Anwendung finden. Aktuell darf großdeutsches Denken nur im Fußball gelebt werden, alles darüber hinaus lässt das linke Deutschland bereits pikiert aufstoßen. Man ist ja ständig in Sorge, es würde wieder passieren. Doch Konfuzius wusste schon, man kann niemals zweimal in denselben Fluss steigen. Also, worum sorgen wir uns? Denken wir endlich wieder deutsch – im großen Stil. So wie Deutschland eben denkt. Angela und Guido sind viel zu sehr damit beschäftigt das deutsche Volk an der Leine bei Laune zu halten. Weg damit sag ich, Deutschland von der Leine lassen ist das Gebot der Stunde. Es wird schon nichts passieren!
Deutschland, Deutschland über alles...

...das alles und noch viel mehr!

Donnerstag, 11. Februar 2010

Generation Bruno




Bruno Kreisky war auch am Opernball. Doch er hatte dafür eine einleuchtende Erklärung die als legendär ihren Weg ins Archiv fand. Den genauen Wortlaut kenne ich nicht, aber sinngemäß sagte Bruno Kreisky, es sei die Strafe der Revolutionäre, dass sie später mit Orden behängt auf Bällen erscheinen müssen.

So was will das Volk hören, wenn es mit seinem Kanzler zufrieden ist. Jedes Volk schmückt seinen Herrscher gerne wie einen Christbaum, wenn die Politik auch stimmt. Bruno Kreisky aber, wenn er sich aktuell den Zustand der SPÖ vor Augen hält, rotiert bereits wie ein Propeller in seinem Grabgemach.

Jetzt kann man natürlich berechtigt einwerfen und abwinken, ja klar – die 70er Jahre waren auch die goldenen Jahre der europäischen Sozialdemokratie. Das stimmt - aber warum es immer goldene Zeiten gibt um dann wieder zu verschwinden wissen wohl nur die Götter. Bruno Kreisky allerdings war zur richtigen Zeit am richtigen Ort – und er hat uns ein wunderbares Erbe hinterlassen. Nicht die Schulden, davon rede ich nicht, denn wäre damals nicht in dem Ausmaß investiert worden hätte Österreich wohl kaum eine solch hochanständige Wohlstandsmittelschicht erarbeiten können – auf deren Lorbeeren sich nun die Sozialdemokratie ausruht. Ja, die Sozialdemokratie die nach Bruno kam war aber alles andere als ausgeruht. Heute wird die Partei nur noch von einer müden Truppe verwaltet, mehr passiert leider nicht mehr. Keine Ideen, keine Lösungen, keine Konzepte und im Endeffekt auch keine Politik mehr für die arbeitende Masse und schon gar nicht für Familien. Man spielt quasi italienisch, ist nur noch in der Defensive und damit beschäftigt keine Gegentore zu kassieren. Das wäre nicht so schlimm, wenn man das Match mit einer satten Führung über die Zeit retten will. Doch die satte Führung ist in den Jahren nach Bruno weg geschmolzen wie der Schnee in Vancouver. Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten, eine Legislaturperiode aber dauert doch entschieden länger (mit Ausnahme von Gusi I – die dauerte nur ein Äuzerl länger) und da ist es eine Zumutung weiterhin dieser politischen Unart tatenlos zusehen zu müssen. Deswegen rufe ich auf alle Erben Brunos – alle Kinder der 70er Jahre: erinnert euch an diese Zeit – es war ein großes Fest im Gange, ein lebensfrohes Heurigenschunkeln am Laufen, eine Stimmung war in diesem Land als wir das Licht der Welt erblickten, dass lässt sich kaum beschreiben. Wir sind berufen dem Treiben dieser SPÖ Narren ein Ende zu setzen. Lassen wir die Partei nicht von den Verrätern und Schaumschlägern den Bach runter treiben. Retten wir die Partei vor dem endgültigen Zerfall. Ergreifen wir die Initiative, drängen wir zu den Hebeln der Macht und jagen diese ideologisierten Linksfaschisten mit ihrer Klientelpolitik und ihren heiligen Kühen in die Wüste. Machen wir endlich wieder Politik für die Menschen im Land und beenden wir endlich diese pervertierte Züchtung von Wählerstimmen.

Wahrlich, wahrlich, liebe Generation Bruno – ich sage euch. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts gehört die SPÖ wieder uns und alle links linken Fliegenfänger dieses Landes peitschen wir dann mit nassen Handtüchern zu den Asylstellen ihrer Freunde im Ausland. - yes we can - (Bild: © Erich Sokol)

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Mittwoch, 10. Februar 2010

SPÖ bleibt mutlos und destruktiv


In der aktuellen Asyldebatte sagt die SPÖ wie gewohnt Nein zum kreativen Koalitionspartner. Die SPÖ bleibt (mit Ausnahme der SPÖ Niederösterreich, die nicht auf Parteilinie ist) damit auch weiterhin die lernunfähige Neinsager Partei. Denn wer selbst keine Ideen und Lösungsvorschläge hat, kann ja immer noch die Ideen und Lösungsvorschläge der anderen torpedieren. Dann wird auch noch vom Asyldesaster im Innenministerium gesprochen. Dabei ist das Asyldesaster ein aus den 90ern Jahren bis zum heutigen Tag historisch gewachsenes Problem, dem sich zum ersten Mal das Innenministerium in aller Präzision annimmt. Die dabei entstandene Begleiterscheinung der medialen Verwurstung ist natürlich ein Fressen für die Gutmenschenmafia. Dabei wird die ganze Präzisionsarbeit eines ausdifferenzierten Gesetzesentwurfs diffamiert und mit seichter Polemik zurückgeschossen.

Leider hat es politische Tradition in Österreich, heiße Kartoffeln gerne wieder in die Glut zurückzuwerfen und lieber auf die Eskalation zu warten. In sämtlichen Internet Foren aber kochen die Gemüter über, die Diskussion wird Emotionsbeladen geführt. Die Menschen so scheint es verfolgen dieses Match ganz genau und man darf gespannt sein, wer am Ende den schwarzen Peter zugesteckt bekommt.


Bei der SPÖ jedenfalls regt sich weiterhin gar nichts. Man grunzt förmlich selbstgerecht aus dem ideologischen Sumpf heraus – das selbstgefällige Grunzen wird den Genossen aber spätestens bei den nächsten Wahlen sicherlich rasch vergehen.

Oder man denkt auf SPÖ Seite bereits an eine Co-Operation mit den Blauen, denn diese sind die großen Gewinner, wenn die Koalition in der Asylfrage keinen gemeinsamen Nenner findet und wieder auf halber Strecke stehen bleibt.

Leider schießt man mit diesem blinden Nein Sagen aber auch gerade denjenigen Asylwerbern ins Knie, die wirklich Schutz vor Verfolgung oder Krieg suchen. Denn es werden weiterhin schwarze Schafe wie in Bruck/Leitha kriminell werden, untertauchen, illegal werden, Drogen verkaufen und der illegalen Prostitution zum Opfer fallen. Mit einigen wenigen Worten arbeitet die Gutmenschenmafia, der diese altbekannten Schlupflöcher nun weiterhin offen bleiben, damit der echten Mafia direkt in die Hände. Mafia bleibt eben Mafia und damit wird das Image des Asylwerbers weiterhin ein schlechtes bleiben in unserem Lande und ein Frieden zwischen der Bevölkerung und den Asylsuchenden ist damit auch in weite Ferne gerückt. Die SPÖ bleibt weiterhin in Geiselhaft der Gutmenschenmafia.
Leider versteht man es bei der SPÖ nicht, den Hausverstand einzuschalten und beruft sich lieber auf Verfassungsexperten – natürlich absolut überparteiliche, politisch farblose und vor allem neutrale Verfassungsexperten.


Der Wurm aber bleibt im roten Apfel SPÖ und ist diesem förmlich ausgeliefert. Doch über diese unmoralische Symbiose wird man sich bei den nächsten Wahlen blau ärgern und H.C. Strache reibt sich jetzt schon dankend die Hände, falls sie (die SPÖ) nicht doch noch zur Vernunft kommt, was zu hoffen gilt und die Qualität dieses fairen und ausgewogenen Gesetzesentwurfs erkennt.

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Dienstag, 09. Februar 2010

Gandalfs Zaubertrick


Ende Jänner in Bruck/Leitha prügeln zwei Asylwerber einen jungen Österreicher und seine Freundin in der Disco fast zu Tode (Bericht hier) und das zwei Wochen nachdem die Innenministerin erstmalig in der Pressestunde die Anwesenheitspflicht von Asylwerbern im Aufnahmezentrum thematisiert und gefordert hat. Für Clemens T. kommt dieser Vorstoß in Richtung Vernunft leider zu spät. Für den Rest Österreich ist Clemens T. und seine Freundin der Tropfen, der das Faß zum überlaufen brachte. Jetzt will die ÖVP Nägel mit Köpfen machen und braucht dazu den Koalitionspartner.

Ministerin Fekter läßt sich dabei von Niemanden an den Wagen fahren. Auch nicht von Ingrid Thurnher, wie man gestern in der ZIB 2 klar erkennen konnte. Eisern & geradlinig verfolgt sie eine Spur die zielsicher die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung frohen Herzens mitträgt. Es wäre allerdings naiv zu glauben, wer die Interessen der Bevölkerung vertritt, setzt sich in Österreich auch politisch durch.

Was Fekter jetzt braucht ist der ungebeugte Rückhalt der Bevölkerung. Wieder einmal hat sich die selbsternannte Gutmenschenmafia in Österreich formiert und kriecht sich nun wie ein Wurm in den schönen roten Apfel SPÖ hinein. Blindheit für diese fatale Situation wäre schon ein Lob für die SPÖ – erinnern wir uns an die Situation von König Théoden in 'Herr der Ringe', bevor er durch Gandalf von seinem Parasiten Grima Schlangenzunge befreit wurde. Die SPÖ erinnert mich stark an König Théoden, denn die selbsternannte Gutmenschenmafia würde weiter an Boden verlieren, wenn in unserem Land endlich geklärte Fronten, seriöse Zustände und humanitäre Lösungen entstünden. Die Gutmenschenmafia lebt davon, dass Menschen illegal sind und untertauchen müssen. Sie lebt von ungeklärten, unappetitlichen Zuständen, lebt davon dass weiterhin dem Missbrauch gehuldigt wird in unserem Land. Die Menschen aber, die zu uns kommen und wirklich Hilfe brauchen, sind der Gutmenschenmafia kein wirkliches Anliegen, denn sie sind nur der Spielball in einem schäbigen Spiel. Menschen die mit unlauteren, kriminellen Absichten in unser Land wollen oder sich in unser Sozialsystem schwindeln wollen, ist nicht damit geholfen, wenn wir das zulassen, wegschauen und dabei von Menschenwürde sprechen. Das ist die große Heuchelei der SPÖ, dass sie in Geiselhaft der Gutmenschenmafia dahinvegetiert, von Wahlschlappe zu Wahlschlappe taumelt und nicht den Stachel erkennen will, der bereits tief ins Fleisch eingebohrt die linke Politik im Lande zum eitern gebracht hat. Niemand in diesem Land will das noch länger mitansehen müssen. Niemanden ist geholfen mit gutgemeinten aber schlecht praktizierten Wegsehen und Schönreden. Die Menschenwürde verlieren diese Menschen, solange sie als Spielball für schmutzige Politik herhalten müssen.

Menschenwürde gewinnt man durch Klugheit, richtiger Hilfe, mit Klarheit und Transparenz. Welche falsche und verlogene Menschenwürde wollen die Gutmenschen im Lande diesen Menschen eigentlich zubilligen, wenn sie der Illegalität Vorschub leisten und Rahmenbedingungen und Spielregeln bestehen lassen wollen, die dem Missbrauch Tür und Tor öffnet? Machen wir endlich Schluss mit diesem elendigen Kapitel, schaffen wir geordnete Zustände durch humanitäre Lösungen. Ministerin Fekter beweißt aktuell viel Fingerspitzengefühl und ringt einen bemerkenswerten Kampf um eine christliche Lösung.

Niemand hat bisher die Thematik so angepackt wie sie. Und fragen wir uns eines, wer wird es dann lösen, wenn nicht sie. Wenn es bisher noch nicht mal jemand überhaupt wirklich politisch angegriffen hat. Wollen wir warten, bis H.C. Strache das Problem löst? Und fragen wir uns noch eines, wann wenn nicht jetzt wollen wir es lösen? Politik passiert jetzt. Bei der SPÖ gewinnt man den Eindruck, dass sie aus dem ideologischen Sumpf einfach nicht herauskommen will und die Gegenwart mit der Zukunft und/oder der Vergangenheit verwechselt – je nachdem wen man befragt.

Maria Fekter macht jedenfalls eindeutige Politik im Hier und Jetzt – die Bevölkerung hat es schon erkannt und dankt. Die SPÖ hat die Wahl, entweder ihr ergeht es wie König Théoden und sie schickt die Gutmenschenmafia in die Wüste, oder sie bleibt weiterhin in deren Geiselhaft und übt den politischen Selbstmord. Ich aber bin optimistisch: die SPÖ wird diesmal in den sauren aber Wurmfreien Apfel beißen müssen und Geschichte schreiben. Wahrscheinlich kommen dann auch wieder die frustrierten SPÖ Wähler zurück.

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Montag, 08. Februar 2010

Als Curling olympisch wurde



Es waren die Japaner die Curling wieder olympisch machten – 1998 in Nagano, obwohl das wieder umstritten bleibt, da erst 2006 vom IOC entschieden wurde, dass Curling bereits 1924 ein offizieller Wettbewerb war und Großbritannien somit nachträglich zum ersten Olympiasieger im Curling erklärt wurde. Das ist richtig schräg – aber irgendwie auch nachvollziehbar. Präzise betrachtet wurde Curling 1998 also nicht wieder olympisch, sondern erstmalig olympisch, denn wieder wurde es ja erst später. Präzise betrachtet gilt nun beides. Erstmalig und wieder - Curling eben, echt schottisch - richtig präzise.

Das Spielprinzip folgt dem Eisstockschießen, das auch die Bayern pflegen. Irgendwie erinnert es aber auch an die verschwisterte Bowling/Kegeln Situation, noch dazu könnte man meinen, Eisstockschießen/Curling ist die Wintervariante von Kegeln/Bowling oder Letzteres die Trockenübung zu Curling, aber natürlich sind es präzise betrachtet vier verschiedene Sportarten und Spiele. Sonst könnte man ja auch Snooker und Karambol zusammen in einen Topf schmeißen, was zulässig ist – solange am Topf Billard steht. Für alle zusammen gilt die Dachbezeichnung Präzisionssport – da können wir dann auch Dart und leider Gottes auch den gesellschaftlich geächteten und unseligen Ärgernissport Golf mit hinzurechnen. Golf sollte offiziell die Bezeichnung Dekadenzsport tragen. Wie wir alle wissen, werden nicht nur in Indien (Kerala), Kambodscha oder Myanmar Golfplätze aus dem Boden gestampft zum Leidwesen der entrechteten Bevölkerung. Enteignungen, Trinkwasserprobleme, Einsatz von Pestiziden und vieles mehr stehen auf der Tagesordnung und machen Golf heute zum zynischsten Sport einer blasierten Elite und deren Sympathisanten der Möchtegernelite.

Beim Curling aber nun, um nicht den Faden zu verlieren wird auf konzentrische Kreise die auf die Eisfläche gemalt sind und die zusammen das house bilden der Stein gespielt. Dieser rutscht am Eis entlang, während vor dem Stein meistens zwei Spieler das Eis wischen. Es spielen zwei Teams zu je vier Spielern gegeneinander. Das house erinnert stark an das Logo der Mods, das wiederum an das ursprüngliche Hoheitszeichen der Royal Air Force willentlich angelehnt ist. Es darf also kein Zufall sein, dass gerade Japan Curling wieder olympisch machte, hat doch Japan den roten Punkt als Nationalflagge. Kanada das Gastgeberland ist mit insgesamt sechs Olympiamedaillen Führender im olympischen Curling Medaillenspiegel. Da Curling in der Halle gespielt wird, bleibt es auch vor den frühlingshaften Temperaturen in Vancouver verschont.

Sonntag, 31. Jänner 2010

Wer hat an der Uhr gedreht…


Super! Um den Dreh besser fühlt man sich, wenn man die Dokumentation der Superpraktikantin von einer Woche an der Seite von Josef Pröll so durchliest und durchschaut. Man gewinnt wie von selbst den Eindruck – bei der ÖVP gibt’s eigentlich immer etwas zu feiern! Und weil wir alle so gerne feiern, möchte sich nun das ganze Land in das große Feiern einklinken und mitfeiern, mitschunkeln, sich zuprosten und anlächeln. Österreich geht nun wahrlich rosigen Zeiten entgegen und damit es auch so bleibt, brauchen nun nur noch alle mündigen Staatsbürger im Wahlalter ihr Kreuzerl bei der ÖVP machen.

So könnte man es natürlich sehen und bei aller berechtigten Skepsis, eine perfekte PR Kampagne ist im Kasten, ist Geschichte – und Reez Wollner ist Österreichs neues Politcelebrity in der auch neuen Parteifarbe rosa. Das soll der ÖVP mal jemand nachmachen, da haben sich die Konservativen aber mal so richtig was einfallen lassen.

Erfahren konnte man von der Superpraktikantin, die 2007 auch schon ein Praktikum im sozialdemokratisch geführten Verteidigungsministerium absolvierte, dass Politik anstrengend ist und nicht nur die Doku macht es mehr als deutlich, welchem Leistungsverständnis sich die Konservativen verschrieben haben. Auch schon im Finale konnte ich es live erleben – Politik ist ein Stressjob – nicht nur bei der Volkspartei und nicht nur für die Hauptakteure. Bei den Bürgermeistern (auch von Eberau – gerade auch Eberau) angefangen, bis zum beinahe schon abstrakt hochgeschraubten Amt des USamerikanischen Präsidenten kann man davon ausgehen – dieser Menschenschlag des Politikers ist in der Regel mit einem Charakter ausgestattet. Fraglich ist natürlich immer, ob es sich um einen guten Charakter handelt.

Der Finanzminister von Österreich so weiß man jetzt, kommt sehr sympathisch rüber. Bei ihm hat man eigentlich keine Angst, dass er plötzlich mit der FPÖ zu liebäugeln beginnen könnte. Auch ein Statement aus dem Archiv (die Maledivenstory), die seine Prioritäten offen legte – offenbarte ihn als sympathischen Zeitgenossen. Deutlich wurde auch in der Dokumentation, dass Josef Pröll sehr sicher im Chefsessel der VP von Termin zu Termin braust. Eine Führungsdiskussion wird bei der VP also so schnell nicht entflammen. Deswegen verstehe ich nicht, wie eine neu angelobte VP Wissenschaftsministerin – nach all dem Audimaxismus der letzten Monate hergehen kann und sich im Gipsbein für die Wiedereinführung von Studiengebühren aussprechen kann. Das ist eigentlich eine Verhöhnung jener Studierenden, die wie einem politischen Wunder gleich, eine basisdemokratische Bewegung aus dem Nichts geschaffen haben und nach Jahren der Demütigungen und Aushungerung endlich einen Weg gefunden haben um sich Recht zu verschaffen. Dr. Beatrix Karl, die ihr Studium ohne Studiengebühren absolvierte, hat mit dieser Äußerung ihre Schonfrist sehr schnell und sehr ungeschickt verspielt.

Ich mahne daher zur Ernsthaftigkeit und Respekt, gerade im Dialog mit der neuen Basisdemokratie in unserem Land, die wie einem zarten Pflänzchen gleich - behütet und beschützt sein möchte. Gehen wir also alle gemeinsam in eine neue Bildungsoffensive mit der neuen Ministerin - Österreich braucht kontroversielle Freiräume für universelles Denken, Querdenken und kritisches Denken, wie Butter auf´s frische Roggenbrot. Niemand sollte sich also einen Koarl mit den jungen StudentInnen machen, die an einer idealistischen Bildungsvision hängen und an das Gute in der Gesellschaft glauben. Freie Bildung braucht das Land und Bologna, bei allem Respekt - liegt in Italien - genauer gesagt in Emilia-Romagna. Emilia-Romagna grenzt im Norden an den Po, im Osten an die Adria und im Süden an den Apennin sowie an die Republik San Marino.

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Freitag, 22. Jänner 2010

Das Mädchen mit den rosaroten Strümpfen







- Alle Photos hier -

Der erste Superpraktikant Österreichs ist eine Superpraktikantin, heißt Reez Wollner und besitzt vermutlich das bezaubernste Lächeln der Nation. Josef Pröll und die Jury hätten keine bessere Wahl treffen können – ein verdienter Sieg wie aus dem Bilderbuch. Reez punktete vor allem mit ihrer natürlichen, herzerfrischenden Art und strahlte mit ihrem Siegerlächeln alle an die Wand. Eine wohltuende Brise Pep in der österreichischen Innenpolitik.

Die Idee des Finanzministers, Politik via Internet unters Volk zu mischen ging voll auf. Ein neuer frischer Wind weht durch Österreich und dabei vergisst man beinahe die politische Zuordnung. Eine konservative Linie des gesamten Events ist allerdings nicht wegzuleugnen. Die Möglichkeit zu schaffen Politik hautnah zu erleben um den strapazierten Begriff Volksnähe nicht bemühen zu wollen, war aber eine richtige, wichtige und gute Entscheidung. Wenn wir uns um die österreichische Seele weder streiten noch sorgen sollen, so ist es zwischen den Zeilen für einige doch lesbar, dass man in der Volkspartei verstanden hat, das Erbe Jörg Haiders nicht nur richtig zu verwalten, sondern vor allem auch zu wahren.

Nicht das Hypodesaster und der Bruderzwist im dritten Lager ist was uns vererbt wurde von Jörg Haider – sondern Politik mit Pep zu gestalten und Begeisterung bei den Menschen dafür zu wecken. Denn wer die Macht hat geht uns alle an und sollte uns niemals egal sein, auch nicht in Zeiten des Friedens und in demokratischen Systemen. Zu verbessern gibt es immer und überall genug und je mehr sich daran beteiligen umso besser steht es um die Demokratie. Transparenz und Offenheit sind die wesentlichen Kriterien um Vertrauen in eine Politik zu fördern.

Die Superpraktikantin wird nun also die erste neue Trägerin des Staatsgeheimnisses werden und es gilt eine Nation zu überzeugen, dass die Politik in Österreich keine mumifizierten Leichen im Keller observiert, sondern einer großen österreichischen Tradition und Vision folgt: Frieden und Harmonie zu schaffen, in der Bevölkerung, mit unseren Nachbarn und im globalen Verbund der Nationen.
Weltfrieden geht uns alle an und jeder Staat muss zuerst seine Hausaufgaben erledigen, bervor man raus gehen kann um vor den Völkern für Frieden zu werben. Wer im eigenen Land Frieden fördert und sichert, hat die moralische Pflicht und die Chance den Frieden zu exportieren. Vergessen wir niemals – Österreich ist ein kleines Land mit einer mächtigen Geschichte – eventuell der mächtigsten Geschichte der Welt. Lange Zeit galt Österreich als die Insel der Seligen. Heute müssen wir täglich darum kämpfen – heute sind wir ein Teil Europas und manche möchten Österreich schon als Projekt sehen. Es geht aber nicht darum uns in die gute alte Zeit zurückzujammern – die goldenen 80er und 90er Jahre zu verherrlichen – es geht darum auf die goldenen Zeiten aufzubauen und anzuknüpfen, Österreich wieder mehr Gewicht im internationalen Geschäft zu organisieren. Das ist die wahre nationale Aufgabe unseres Staates, das ist unsere Identität, dass wir im Konzert der Nationen nicht die erste Geige spielen müssen, sondern dem harmonischen Geschehen den Rücken stärken, den Weg ebnen, als markanter, felsenfester und unbeugsamer Wegweiser zum Weltfrieden, das ist Österreich.

In diesem Sinne sei der frisch gebackenen Superpraktikantin viel Glück beschieden auf ihrem Weg in die Politik. Hoffen wir alle, dass sie ihrer Aufgabe gewachsen und sich ihre Verantwortung bewusst ist. Ob sie uns das Geheimnis lüftet, wie Politik in unserem Land tatsächlich passiert, oder ob sie als Trägerin des Staatsgeheimnisses Teil der österreichischen Politik wird - bleibt spannend. Wie auch immer sie sich entscheidet – die Vermutung liegt nahe, dass man ihr in einer Woche kaum einen echten Einblick ins Räderwerk der Macht gewährt und die Gefahr ist groß, dass am Ende des Tages Reez Wollner als weiteres Celebrity nur ein Fressen für den Boulevard wird. Davor gilt es sich zu hüten, das Politik nicht zur reinen Unterhaltung mutiert und wir im Trubel die Chancen verkennen.

Es ist eine Gratwanderung, die Josef Pröll beschritten hat – für Politik zu begeistern und dabei nicht ins Showbusiness abzugleiten. Was ich gestern erlebt habe, hat mir gefallen - am gestrigen Abend haben Josef Pröll und alle anderen die Aufgabe bravourös gemeistert und eine Balance gefunden die Hoffnung macht. Doch wie wird es weitergehen, wenn wir realisieren, dass alles nur ein perfekter Marketingplan der VP war um Josef Prölls zukünftige Kanzlerschaft aufzubauen? Alles natürlich nicht und bei aller Vorsicht steht eines außer Streit. Die Jugendlichen alleine können Wahlen nicht entscheiden – Wahlentscheidend ist die qualitative Wechselwählergruppe, die Politik nach den Ergebnissen und ihrer Authentizität beurteilt – jene Gruppe also, die sich kein X für ein U vormachen lässt, die keinem Lagerdenken nachhängt, differenzieren kann und letztlich die Richtung der Politik bestimmt. Es ist also nicht naiv – mehr als nur eine VP Kampagne darin zu sehen und ja wir brauchen darüber hinaus aber auch dringend einen Schuss gesunder Naivität in der Politik und wir dürfen als Individuen und auch als Gesellschaft nie unsere Naivität komplett verlieren. Der Balanceakt am Hochseil hat begonnen, die neue Hoffnung für Österreich trägt superrosa.

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Montag, 18. Jänner 2010

Showdown in der Leopoldstadt


Das Voting zum Superpraktikanten ist Geschichte, die glorreichen Fünf stehen fest. Am Donnerstag, also überübermorgen stellen sie sich den finalen Showdownfragen von Josef Pröll, ATV und Heute im Platinum Vienna, in Wien Leopoldstadt. Euer Superkandidat hat immerhin den soliden 67 Platz errungen und dafür sei an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an alle gesagt, die der täglichen Strapaze der Stimmabgabe bis zum Schluss nicht müde wurden. Die Top 100 haben automatisch mit der Teilnahme auch eine Eintrittskarte zum heißesten Event des Jahres erworben. In drei Tagen also, schmeißt sich euer Superkandidat noch mal in Schale, ins Rennen und auf die Piste und wird alles knipsen was nicht bei drei auf den Bäumen ist – sofern mir niemand etwas von Akkreditierung und so erzählen will. Natürlich gibt es dazu auch den von euch so lang erwarteten Superfinaleshowdownbericht mit allen Schikanen, Lametta, Limonen und bunten Hüten – also dran bleiben, am Ball bleiben und täglich Blog schauen. (Bild: photocase.de)

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Dienstag, 12. Jänner 2010

Die geprügelte Ministerin


oder: Maria Fekters Reifeprüfung

Österreich hat wahrlich eine lange und reiche Tradition in Sachen Blödheit. Darauf ist man auch mächtig stolz im ganzen Land – je blöder umso besser. Die aktuelle Debatte um Eberau ist mal wieder ein besonderer Leckerbissen in Sachen Blödheit. Zum Thema Fremde, Ausländer, Gastarbeiter und Asylanten durfte man in Österreich lange Zeit gar keine Meinung haben. Bis Jörg Haider in den 90ern die Leute dahingegen sensibilisierte, dass wir durchaus differenzieren dürfen, war es mehr oder weniger the same ob jemand über Ausländer schimpfte oder die Nazis lobte. Ein Rassist war man schnell hierzulande. Nachdem nun aber wahrlich genug Wasser die Donau runtergeflossen ist und die Sozialdemokratie wirklich alles ins Treffen geführt hat um ihr jahrzehntelanges Wegsehen, Schlafen und Schönreden zu dokumentieren, fängt sich das dritte Lager die Sorgen und Ängste der Bevölkerung um auch gleich darauf an der Chef und Richtungsfrage in ein unüberschaubares Splittergruppennetzwerk zu zerbrechen, das nun durch hellblaue Plattformen wieder blöd zusammengeflickt werden soll. Die grüne Politik lebt in dieser Thematik noch hinterm rosaroten Vorhang und sucht nach neuen weltfremden Utopien – weit entfernt von den Menschen und ihren Lebenssituationen läutet sie nun aber wegen Wählerschwund eine Selbstfindungsphase ein. Auch die Volkspartei stand lange Zeit wie gelähmt im Schatten der rosaroten Gartenzwerg und Gutmenschenmoral und wähnte sich im Schweigen sicher.

Jetzt aber hat sich das Blatt eindeutig gewendet, zum ersten Mal hat Österreich eine wirklich fähige, kompetente Innenministerin die wie keine andere in dieser Thematik zuhause ist, wie sie selbst immer wieder betont und die Sorgen und Ängste der Menschen ernst nimmt. Sie arbeitet an Lösungen, seriösen Lösungen - humanitären Lösungen. Dafür wird sie aber, wie Maria Fekter selbst in der Pressestunde am Sonntag verlauten ließ, als Dank von allen Seiten geprügelt. Das ist Österreich. Das Beste wird sein, wir verankern in der Verfassung, dass die Thematik nicht mehr im öffentlichen Diskurs zu führen ist (mediales Diskursverbot), lassen alles wie es ist und nehmen zusätzliche Beamte auf um jedes Asylverfahren innerhalb von 72 Sekunden abzuwickeln. Oder aber, wir warten ab und debattieren alles so lange bis sich die ersten Bürgerwehren bilden. Abwarten und schauen was die anderen machen könnten wir auch noch, oder abwarten, schauen was die anderen machen und dann darüber debattieren – solange bis alle gegen alles sind und keiner mehr für irgendwas.

Die wirklich richtige Lösung aber ist, die Ministerin in Ruhe arbeiten lassen und ihr nicht von allen Seiten Steine in den Weg werfen. Und beenden wir endlich die selten blöde, elendige Medienfarce, der Ministerin ein Statement entlocken zu wollen zum Fall Arigona. Wo wären wir, wenn wir MinisterInnen hätten, die Medieninszenierungen auf den Leim gehen, anstatt die Gesetzte der Republik einzuhalten – auf die sie angelobt sind. (Bild: presse.com)

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Montag, 04. Jänner 2010

Avatar - Aufbruch nach Pandora


Zu diesem Film gibt’s eigentlich nur eines zu sagen: Ansehen! in 3D – am besten noch heute – warten sie erst gar nicht auf morgen. Spätestens auf Pandora sind wir im neuen 3D Zeitalter angekommen. Mit guten Grund hab ich mir diesen Film für´s neue Jahr aufgehoben - Neuland auf allen Fronten. Atemberaubender New Age Glamour und neue Dimensionen im Motion Capture Verfahren vereinen sich ohne dass dabei die Geschichte auf der Strecke bleibt. James Cameron ist ein perfekter Balanceakt geglückt. Trotz überwältigender Visualität gelingt es, ein klassisches Liebesmotiv grandios in alte Indianerphilosophie einzuweben. Damit nicht genug wählt Cameron auch noch eine semantische Fusion auf der Metaebene. Die Idee des Avatars entstammt dem Hinduismus und der Planetenname Pandora ist der griechischen Mythologie entlehnt. Pandora war die erste Frau auf Erden und gilt als die alternative Legende zur althergebrachten Sündenfall Überlieferung der Tora. Hinduismus, Griechische Mythologie und Indianerkult vereint im Kampf gegen die Kriegsherrschaft der Himmelsmenschen, die nur eines kennen: Macht euch das Universum untertan, nehmt euch was ihr kriegen könnt. Alles in ehrlicher Opposition zum umstrittenen Bibelvers aus dem Alten Testament – 1. Mose 28: „Macht euch die Erde untertan.“

Jake als Namen des Helden ist auch nicht zufällig gewählt - 2010 ist ein Heiliges Compostelanisches Jahr, das begangen wird, wenn der Festtag des Hl. Jakobus (25. Juli) auf einen Sonntag fällt.

Fazit: Gut ausbalanciert dürfen wir Avatar – Aufbruch nach Pandora als einen klassischen Aufruf zur Umkehr, Besinnung und Rückkehr zu Mutter Natur deuten. Für eine Verschwörungspolitische Perspektive im Sinne der Ostküsten Anklage, gibt es insgesamt zuwenig Indizien. Eine farbenfrohe Anklage des Amerikanischen Imperialismus weht dafür hoch im Wind und soll uns gerade im Zeichen der anhaltenden verhaltenen USamerikanischen Klimawandelpolitik, zu denken geben. Irgendwie so: „Yes we can – but wollen solln ma´s schon auch a bissl.“

Nach Titanic, setzt sich Cameron hiermit ein weiteres Denkmal.


Bewertung: * * * * * * *


(Bild: © fox.com)

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